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Folge 13: New Day Will Rise

Cover: Folge 13: New Day Will Rise
ESC-Podcast: Germany 12 Points!
Folge 13: New Day Will Rise
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In Folge 13 hören sich Katja und Alex endlich den israelischen ESC-Beitrag 2025 an: „New Day Will Rise“ von Yuval Raphael. Die junge Sängerin hat den Angriff auf das Nova-Festival am 7. Oktober 2023 überlebt und verarbeitet ihre Geschichte in diesem Song. Katja erzählt den Hintergrund, Alex analysiert Sound und Hook, und beide sind sich einig, dass hier eine Newcomerin mit enormer Bühnenpräsenz antritt. Außerdem gibt es News zu Abor & Tynna, eine KI-Prognose für den ESC in Basel und einen Ausblick auf kommende Gäste.

Die wichtigsten Aussagen

Ein Song, der eine wahre Geschichte erzählt

Katja schildert vor dem Hören, was Yuval Raphael erlebt hat: Sie versteckte sich mit vielen anderen in einem Schutzraum und überlebte nur, weil sie stundenlang unter Toten ausharrte. Nach dem Musikvideo ist Katja sichtlich bewegt:

„Und mit dem Lied New Day Will Rise erzählt sie quasi ihre Geschichte, die sie erlebt hat. Ich finde den Song immer noch Wahnsinn. Also ich habe wieder Gänsehaut gehabt und zum Schluss kamen mir die Tränen.“

Katja, 9:37

Katja weist auch darauf hin, dass Yuval auf Englisch, Französisch und Hebräisch singt und aus derselben israelischen Castingshow kommt wie ESC-Siegerin Netta.

Im Schnelldurchlauf unterschätzt

Alex hatte den Song zuerst nur im offiziellen Snippet-Video zu den Halbfinals gehört und war wenig beeindruckt. Das komplette Musikvideo hat ihn umgestimmt, vor allem die laute Eröffnung und die fein abgestimmten Bässe:

„Und die Hook ist auch sehr stark. Es kommt wirklich extrem gut rüber. Viel besser als im Schnelldurchlauf, fand ich.“

Alexander, 10:33

Newcomerin mit Präsenz

Was beide am meisten überrascht: Wie souverän Yuval wirkt, obwohl sie neu im Geschäft ist.

„Aber die steht da auf der Bühne, als wenn die seit 20 Jahren nichts anderes macht.“

Katja, 11:54

„Also es gibt natürlich viele Leute, die eine tolle Stimme haben, aber Präsenz zu haben, das haben schon weniger.“

Alexander, 12:10

Französisch als ESC-Trick

2025 singen gleich mehrere Beiträge zumindest teilweise auf Französisch, auch Yuval Raphael. Katja hält das für einen cleveren Kniff:

„Weil Französisch, egal, du kannst eigentlich singen, was du willst, es klingt halt immer geil.“

Katja, 13:03

Abor & Tynna: neue Show, alte Skepsis

Alex bringt News zum deutschen Duo mit: „Baller“ läuft weiter im Radio, die Tour wurde in größere Hallen verlegt, und die ESC-Show soll komplett umgebaut worden sein. Details sind unter Verschluss. Katja bleibt vorsichtig:

„Meiner Meinung nach gab es keine wirkliche Show vorher.“

Katja, 11:22

Laut der KI-Prognose, die Alex zur Aufnahme geöffnet hat, sollte Deutschland auf Platz 21 landen, Israel auf Platz 5 und Schweden ganz vorn. Das war der Stand Anfang April 2025.

Unsere Einordnung

Unser Bauchgefühl lag hier richtig. Yuval Raphael wurde im Finale in Basel Zweite mit 357 Punkten und gewann mit 297 Punkten die Publikumswertung, bei den Jurys reichte es nur für Platz 14. Den ESC 2025 gewann JJ für Österreich mit „Wasted Love“ und 436 Punkten, alle Sieger findest du in unserer ESC-Gewinner-Liste. Die KI lag mit Schweden als Sieger daneben, und auch für Deutschland war sie zu pessimistisch: Abor & Tynna landeten mit 151 Punkten auf Platz 15. Wie sich das in die deutsche ESC-Bilanz einfügt, zeigt unsere Übersicht der ESC-Platzierungen Deutschlands, mehr zum Duo steht auf der Seite zu Abor & Tynna.

Für uns zeigt „New Day Will Rise“, was wir bei deutschen Beiträgen oft vermissen: eine Geschichte, die man sofort versteht, und eine Interpretin, die sie glaubwürdig trägt. Israel hat beim ESC übrigens Erfahrung mit starken Auftritten. Noa Kirel, an die sich Katja und Alex in der Folge erinnern, holte 2023 mit „Unicorn“ Platz 3. Mehr zu der Frage, was Deutschland daraus lernen kann, liest du unter Warum verliert Deutschland beim ESC?

Häufige Fragen zur Folge

Wer vertrat Israel beim ESC 2025?
Yuval Raphael mit dem Song „New Day Will Rise“. Sie singt darin auf Englisch, Französisch und Hebräisch.
Worum geht es in „New Day Will Rise“?
Yuval Raphael überlebte den Angriff auf das Nova-Festival am 7. Oktober 2023. Der Song verarbeitet ihre Erfahrung und handelt davon, dass ein neuer Tag kommt.
Welchen Platz belegte Israel beim ESC 2025?
Platz 2 mit 357 Punkten. Yuval Raphael gewann die Publikumswertung mit 297 Punkten, bei den Jurys landete sie auf Platz 14.

Die Folge auf YouTube

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Transkript der Folge

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Alexander: Hallo und herzlich willkommen zurück zum ESC-Podcast Germany's 12 Points mit Katja und mit meiner Wenigkeit. Wie heißt du? Ja, das ist mir tatsächlich gerade entfallen. Es fängt wahrscheinlich mit A an, hört mit X auf.

Katja: Der Name ist Alex. Ja. Unser Podcast heißt aber nicht Germany's 12 Points, sondern Germany 12 Points, glaube ich.

Alexander: Germany 12 Points, der ESC-Podcast für Lover und Hater. So, jetzt habe ich das aber richtig gesagt.

Katja: Du darfst noch ein bisschen üben. Ist ja erst Folge 13. Schön, dass ihr wieder dabei seid hier bei unserem Podcast. Wir haben großartiges Feedback bekommen zu den letzten beiden Folgen mit Michael Dierks, eine große TV-Autorin. Hat den Podcast unter anderem gehört, Musiker in L.A. und auch in Köln. Wir dürfen die Namen nur nicht nennen, die wollen gerne im Hintergrund bleiben. Die sind total begeistert und falls ihr nicht wisst, wer Michael Dierks ist, empfehlen wir euch einfach, hört in Folge 11 und 12 rein.

Die Folgen sind sowas von lustig und großartig. Michael, der kann quatschen. Der hat Harry Styles getroffen, aber das wollt ihr ja gar nicht verraten. Aber ihr müsst jetzt hören. Alles.

Alexander: Und er ist mit Promis aufgewachsen. Deshalb habe ich es auch verraten. Aber ihr müsst trotzdem reinhören. Also das ist wirklich total der Wahnsinn gewesen. Ein absolut toller Typ, Michael Dierks.

Katja: Dankeschön, Michael. Du wirst das sicherlich auch hören. Wir freuen uns total, dass er hier gewesen ist. Ja, dass du hier warst. Unser Herz ist bei dir. Ganz, ganz doll und liebe Grüße nach London. Da wohnt der Michael nämlich. So, Alex, ich habe für heute gar nichts vorbereitet. Ich war faul, weil ich in der Woche so viel zu tun hatte. Ich habe kaum geschlafen. Ich überreiche dir die Bühne des Podcasts heute. Was machen wir?

Alexander: Ja, ich habe ein paar Neuigkeiten zu ABBA und Tünner mitgebracht. Die haben sich ja tapfer in den Charts gehalten und sind immer noch tatsächlich in den Top 100 der Airplay-Charts.

Katja: Ach, wo denn? Welche Platzierung? Weißt du das?

Alexander: Ne, die genaue Platzierung konnte ich nicht herausfinden. Dann erzähl weiter. Ich such das gerade. Aber die Leiter ist aus den Top 100 rausgeflogen. Ich such das. Genau, alle die Radio-Charts, genau die Airplay-Charts, dass wir auf die Radiosender das spielen. Und doch, hier habe ich es tatsächlich. Wenn ich hier weiter runterscrolle, dann werden ABBA und Tünner in Bayern tatsächlich immer noch sehr viel gespielt. Die haben da einige Airplays.

Katja: Ich habe es aber auch die Woche bei 1LIVE tatsächlich gehört. Die Woche, weil bei uns, wo ich jetzt arbeite, das Büro, das ist quasi noch eine Baustelle. Wirklich eine Baustelle. Und die Bauarbeiter, 1LIVE, volle Pulle und da lief die ganze Zeit Balla, Balla. Das ist richtig aufgefallen natürlich. Deswegen, scheint ganz gut zu laufen für die beiden. Aber du hast von denen, glaube ich, noch andere News, ne?

Alexander: Ja, tatsächlich. Den beiden geht es, was ihre Tour angeht, die Bittersüß-Tour, richtig gut. Denn ihre Locations, nämlich die Locations Frankfurt, Berlin, Hamburg, Köln und Wien, die ab dem 28.09. in Frankfurt starten, die wurden alle auf eine größere Location hoch verlegt und es sind tatsächlich noch weitere Termine hinzugekommen. Nämlich der 7.10. in München, der 8.10. in Linz, der 9.10. in Leipzig, der 11.10. in Stuttgart und der 12.10. in Zürich, Katja.

Also die haben wirklich ein total tolles Programm, ein unfassbares Programm. Und es sind tatsächlich auch noch Karten verfügbar. Zum Beispiel auf Eventim. Also wer die erleben möchte live und sie damit vielleicht auch ein bisschen unterstützen möchte, auch noch nach dem ESC, dann ist jetzt eure Chance, noch ein Ticket zu bekommen. Ich habe noch etwas weiteres mitgebracht, denn es gibt wohl eine KI, Katja, die vorhersehen kann, wer beim ESC gewinnt.

Katja: Du und deine KI. Echt? Gibt es das? Wie sind denn da momentan für wen die Chancen? Hast du nachgeguckt auch?

Alexander: Die KI heißt The Model. Ja, ich habe das jetzt gerade hier offen. Ich muss jetzt nur hier ein Stück weit runter suchen. Ich muss jetzt mal scrollen, dann werde ich das finden. So, und wenig überraschend sagt die KI, dass Schweden auf dem ersten Platz landen wird. Schweden? Aber was wir eigentlich wissen wollen ist, wo liegt Deutschland? Genau, erzähl. Ja, da muss ich leider sagen, Deutschland liegt genau wie bei den Wettquoten auf dem 21. Platz. Obwohl, das stimmt gar nicht. Bei den Wettquoten ist Deutschland auf den 18. Platz vorgerückt.

Katja: Und wer wird letzter laut KI?

Alexander: Irland, tatsächlich.

Katja: Das waren doch auch wieder so eine Verrückten dieses Mal, glaube ich, oder? Ich habe mich jetzt tatsächlich lange nicht damit beschäftigt, wenn ich ehrlich bin. Ich muss mal wieder mich up to date bringen, mich mal wieder mehr reinhorchen in die ganzen Sachen. Ah, apropos reinhorchen, weil wir hatten ja noch was vor. Wir wollten doch schon von vor x Folgen Alex uns Israel anhören. Das haben wir bisher immer noch nicht gemacht. Hast du das jetzt eigentlich gehört?

Nee, haben wir noch nicht gemacht. Bisher?

Alexander: Doch, ich habe den tatsächlich im Schnelldurchlauf gehört. Denn es steht nämlich tatsächlich die offizielle Startreihenfolge für das Halbfinale schon fest. Also für das erste Halbfinale und für das zweite Halbfinale. Wo ist jetzt dieser Schnelldurchlauf? Genau, den gibt es auf YouTube auf dem offiziellen Eurovision Song Contest Channel. Und dann kann man sich schon mal einen Eindruck davon verschaffen. Oder damit könnt ihr euch da draußen schon mal einen Eindruck verschaffen, wie denn die Songs im Verhältnis zueinander im Schnelldurchlauf eben wirken.

Das finde ich eigentlich ganz interessant.

Katja: Ja, das ist total cool, weil diesen Schnelldurchlauf wird man dann ja nachher auch in der Halbfinalshow sehen. Aber natürlich dann von der Show vom Halbfinale. Und da wirkt das ja noch mal ein bisschen anders als jetzt bei YouTube. Entschuldigung, ich habe gerade einen Schluck Wasser getrunken, deswegen eine kurze Pause. Da ist ja manchmal so ein bisschen Blubber drin. Und das muss dann manchmal sein.

Alexander: Das ist mein Stichwort, ich trinke jetzt auch einfach was hier live im Podcast.

Einspieler: So, pass mal auf, hör mal zu.

Katja: Das hört sich jetzt nicht so schön an, wenn ich jetzt ehrlich bin.

Einspieler: Ich hoffe, jetzt schalten die Leute nicht ab. Ich habe mir das cooler vorgestellt.

Katja: Ja, manche Geräusche sind dann doch nicht so schön. Gut, das haben wir jetzt auch ausprobiert. Wir waren bei Israel stehen. Wie wirkte das dann im Schnelldurchlauf auf dich? Frag ich doch mal so.

Alexander: Tatsächlich fand ich es nicht so interessant im Schnelldurchlauf. Das kann jetzt an dem Ausschnitt liegen, den die gewählt haben. Wir müssen uns einfach mal komplett anhören, den Song. Also da werden wir jetzt nicht drum herumkommen, Katja.

Katja: Da sollte ich aber vielleicht noch mal die Story erzählen dazu, um auch euch da draußen einzustimmen. Und ihr könnt euch den Song dann ja auch gleich mit uns anhören zusammen. Das ist wichtig, die Story. Und der Kommentator, der auch im jeweiligen Land sitzt, wird das dann ja auch erzählen. Beziehungsweise bei uns. Thorsten Schorn, der macht das ja, seitdem unser Kult-Kommentator nicht mehr da ist. Schade, schade, schade. Jetzt hört mir nicht mal sein Name an.

Meinst du, ich komme jetzt auf den Namen? Peter Urban. Peter Urban. Also sag mal, ich leide heute unter Demenz, glaube ich. Genau, Peter Urban, unser Kult-Kommentator. Aber Thorsten Schorn macht das auch relativ gut. Nicht nur relativ, der macht das total toll. Ich glaube, einen besseren hätten sie gar nicht auswählen können. Nicht mal mich. Also das muss ich schon sagen. Top-Besetzung dafür. Also Israel, die Story mit dieser Sängerin. Wir hatten das in einer der vorhergehenden Folgen schon mal erklärt.

Die dort antritt für Israel. Sie war tatsächlich eines der Terroropfer. Am 7. Oktober war das. Von vor zweieinhalb Jahren. Und sie musste in einem Bunker. Mit 30 oder 40 Leuten ausharren. Dort hatten die sich versteckt. Und die kamen dann rein, die Terroristen. Und haben dort auch geschossen. Sie hat sich dann unter Leichen versteckt. Wie 20 andere auch. Um dort zu überleben. Die mussten stundenlang ausharren. Scheiße. Das ist eine richtig krasse Story mit der Sängerin aus Israel.

Und sie hat das Leben tatsächlich da raus geschafft. Wurde keine Geisel. Aber auch nur wahrscheinlich durch Glück und Zufall. Und jetzt steht sie beim ESC dann auf der Bühne. Und jetzt hören wir uns, würde ich sagen, ihren Song an. Wir dürfen den leider hier im Podcast nicht spielen. Sonst werden wir auf mehreren Plattformen gleich gesperrt. Deswegen machen wir an dieser Stelle Stopp. Wir verlinken euch den Song. Dann könnt ihr euch den jetzt auch anhören.

Wir drücken auf Pause. Und sind dann gleich wieder für euch da. Bis gleich.

Alexander: Ich bin wieder zurück. Und Katja ist auch wieder zurück. Und ich hoffe, ihr habt euch den Song angeschaut. Was ist dir aufgefallen, Katja?

Katja: Ich habe mir tatsächlich das Musikvideo angeschaut. Von Yuval Raphael. New Day Will Rise heißt der Song, mit dem Israel beim ESC dieses Jahr antritt. Und ich finde das Musikvideo sehr schön. Sie singt ja in drei Sprachen. Auf Englisch, Französisch und Hebräisch heißt das, was man in Israel ...

Einspieler: Ja, Hebräisch müsste das sein, ja. Genau.

Katja: Und sie ist eine Newcomerin. Die hat bei einer Castingshow gewonnen. Da sind auch schon Netta, erinnerst du dich? Die hat auch mal den ESC für Israel gewonnen. Da sind schon aus dieser Castingshow hervorgegangen und jetzt sie. Und mit dem Lied New Day Will Rise erzählt sie quasi ihre Geschichte, die sie erlebt hat. Ich finde den Song immer noch Wahnsinn. Also ich habe wieder Gänsehaut gehabt und zum Schluss kamen mir die Tränen. Hast du dir den Bühnenauftritt angeschaut oder auch das Musikvideo, Alex?

Alexander: Ich habe mir auch das Musikvideo angeschaut und mir ist halt gleich die Eröffnungssequenz aufgefallen. Die ist sehr aufmerksamkeitsstark, dieses Rums, wie das dann eben reinkommt. Ich hatte das ein bisschen lauter eingestellt, als ich das eigentlich wollte und das hat auf meinem Kopfhörer richtig gescheppert. Aber das war gar nicht so schlecht, muss ich sagen, diese Wirkung. Und mir ist speziell auch die Hook aufgefallen, dass die Bässe, die sind total fein abgestimmt und die Unterstützten, die hockt eben total.

Das ist mir extrem aufgefallen. Es ist gar nicht zu viel, sondern wirklich genau auf so einem Level. Es kann auch einfach sein, dass meine Kopfhörer jetzt sehr gut eingestellt sind. Aber ich fand es wirklich sehr bemerkenswert, muss ich sagen. Und die Hook ist auch sehr stark. Es kommt wirklich extrem gut rüber. Viel besser als im Schnelldurchlauf, fand ich.

Katja: Ja, das ändert sich ja auch im Song mit der Dynamik. Ich glaube auch, dass das im Schnelldurchlauf gar nicht so wirkt, sondern der Bühnenauftritt an sich.

Alexander: Genau, weil die Shows werden ja meistens auch nochmal überarbeitet. Ja. Und nochmal verbessert, damit sie halt im Eurovision Song Contest und besonders auch im Grand Final eben besonders gut rüberkommen. Das ist übrigens bei ABBA und Tönner auch gemacht worden. Die haben die Show nochmal ganz umgestellt. Ach, echt? Die dürfen aber tatsächlich nichts verraten. Okay. Es gibt eine Mediensperre.

Katja: Gut, sie haben die Show nochmal ganz umgestellt. Meiner Meinung nach gab es keine wirkliche Show vorher. Ja, gut.

Alexander: Sie haben eine neue Show aufgestellt.

Katja: Da wollen wir mal sehen, was das wird. Aber ich bin da immer noch skeptisch. Ich auch. Tatsächlich. Ich auch. Bei Israel nicht, weil Israel hat ja auch den Eurovision Song Contest schon gewonnen. Wir wissen auch aus der Vergangenheit mit Platz 2. Wie hieß die Sängerin, die du so toll fandest? Noah Kirei. Ja, die. Die hat ja auch eine Bombe in Performance damals hingelegt. Boah. Wann war das? 2023, oder? War das 2023?

Alexander: Ja, das müsste 2023 gewesen sein, ja.

Katja: Also das war ja wirklich der Oberknaller. Die haben das drauf. Und was wir noch gar nicht gesagt haben, die israelische Sängerin hat ja eine Wahnsinnsstimme. Sie ist eine Newcomerin. Ja, total. Aber die steht da auf der Bühne, als wenn die seit 20 Jahren nichts anderes macht. Irre.

Alexander: Die Stimme ist richtig, richtig voll. Die hat richtig Präsenz, also wirklich richtig Präsenz und nimmt gut den Raum ein. Also es gibt natürlich viele Leute, die eine tolle Stimme haben, aber Präsenz zu haben, das haben schon weniger.

Katja: Also ich bin gespannt, was wir da auf der Bühne zu sehen kriegen. Ach so, mit der KI, hast du das noch offen? Ja, das habe ich noch offen.

Alexander: Da könnten wir mal gucken, wo sie von der KI einplatziert wird. Das würde mich tatsächlich auch mal interessieren. Oder hatten wir das nicht schon gesagt? Nee, Israel Platz 5 mit 287 Punkten, also die sind in den Top 5.

Katja: Siehste, siehste, ist ja auch einer meiner Favoriten. Da warten wir einfach mal. Und wer ist in der Top 3?

Alexander: Schweden, Frankreich und Österreich. Was mich nicht wundert bei Österreich auf jeden Fall, das ist halt sehr modern, also mit dieser hohen Stimme, die ja aus Südkorea inspiriert ist von den K-Pop-Bands.

Katja: Ja und Frankreich, ich glaube, die singen sogar wieder Französisch, ganz klar. Diesmal haben wir sogar mehrere Nationen, die Französisch singen. Die Belgier müssten das gewesen sein. Sie singt ja auch, die Yuval Raphael, da war ja auch ein Teil Französisch mit drin. Und dann irgendein Land war es noch. Da wird diesmal gut reingeklopst. Das ist auch gar nicht so schlecht, dieser Kniff. Weil Französisch, egal, du kannst eigentlich singen, was du willst, es klingt halt immer geil.

Alexander: Ja, Französisch ist einfach die Sprache der Liebe.

Katja: Ja, aber auch Pop bzw. Dance. Denk mal dran.

Alexander: Viele gute Songs, die halt auch international durchgestattet sind, auch außerhalb des ESC, kommen ja auch aus Frankreich. Ich sage nur Allons-en-Don, das hat jeder sofort im Kopf.

Katja: An den habe ich natürlich auch direkt gedacht. Mir fiel bloß der Track gerade nicht ein.

Alexander: Siehst du, jetzt habe ich es für dich ausgesprochen. Dankeschön.

Katja: So, was haben wir denn noch auf der Liste heute?

Alexander: Wir haben ja noch eine Ankündigung zu machen. Wer denn noch zu uns in den Podcast kommt, Katja? Ah, ja genau.

Katja: Ich habe tatsächlich heute Julika angerufen. Die war doch auch im deutschen ESC-Vorentscheid. Julika aus Düsseldorf. Mit Empress. Mit Empress. Die hatte ein schwarzes Federdress, also so ein Kleid an mit lauter Federn. Das wäre ihr Song gewesen für Deutschland. Genau.

Alexander: Und sie hat sich unter die Decke fahren lassen und war ganz weit oben. Das war ihr Hauptauftritt. Der ja so ein bisschen auch an einen der französischen Auftritte erinnert.

Katja: Ja, definitiv. Den wir da gesehen haben.

Alexander: Den fanden wir auch sehr gut damals, als wir den gehört haben. Ich komme tatsächlich gerade nicht auf den Namen.

Katja: Da habe ich heute angerufen, Alex. Und habe mal angefragt, ob wir Julika, also der Papa war dran, das ist der Manager. Hm. Ob wir Julika, die ist Töchterchen, für den Podcast gewinnen können. Der meldet sich. Ich bin gespannt. Die müssen sich natürlich auch erstmal bei uns reinhören. Das ist ganz klar. Und wer kommt noch? Ja, nächste Woche. Nächste Woche haben wir Sven Tedard da. Sven Tedard ist kein YouTuber, er ist kein Musiker. Aber Sven ist ein Bodybuilding Champion.

Und er ist Fitnesstrainer. Und er hat 20.000 Millionen Ausbildungen im Bereich Fitness und Sport. Und weswegen habe ich den Sven angefragt? Erstmal ist er total lustig und total cool. Wirklich, der hat eine Ausstrahlung der Wahnsinn. Voll die Bombe. Sven habe ich angefragt, weil der soll für uns mal den Auftritt von, jetzt komme ich gerade nicht drauf.

Alexander: Von der sportlichen Perspektive wahrscheinlich beleuchten.

Katja: Ja, aber von der Schweiz, von Nemo. Von Nemo, richtig. Ich habe heute wirklich Gedächtnis schwund, genau. Von Nemo soll der uns mal von der sportlichen Seite ansehen. Und das muss man durchaus einordnen. Was der dazu sagt, den lassen wir das schauen. Und dann wollen wir natürlich auch noch von ihm wissen, was seine Favoriten sind. Ich weiß jetzt gar nicht, ob der der große ESC-Fan ist, aber das macht ja nichts. Weil dieser Podcast ist ja für Fans und Hater, also für Leute, die den ESC einfach total scheiße finden.

Aber ich glaube, das ist es bei dem nicht. Das wird bei dem nicht sein. Ja, und dann kriegen wir auf jeden Fall im Mai, obwohl, die habe ich ja noch gar nicht angefragt. Das darf ich noch nicht verraten. Nein.

Alexander: Guter Teaser auf jeden Fall.

Einspieler: Jetzt will ich es aber wissen, Katja.

Katja: Nein, das geht ja gar nicht. Weil, dass ich die Person anfrage, das ist ja eine Überraschung. Die weiß ja noch gar nichts von ihrem Glück.

Einspieler: Deswegen kann ich ihr noch gar nichts verraten.

Katja: Aber ich glaube, die wird nicht Nein sagen, weil die kenne ich relativ gut. Eine ganz tolle Moderatorin im Übrigen. Und jetzt im April bekommen wir Fragma mit Talkers Miracle. Der Welt-Hit. Talkers Miracle. Fragma, die Sängerin davon, die heißt Damei. Und die bekommen wir auf jeden Fall jetzt im April in unseren Podcast. Mit der habe ich schon telefoniert. Die ist total toll drauf. Die ist total cool. Da können wir uns schon mal drauf freuen. Und sie ist auf jeden Fall auch total ESC-enthusiastisch.

Das finde ich gut. So, und dann schauen wir mal, was sich noch alles ergibt wieder. Haben wir da nicht noch irgendjemanden? War da nicht noch jemand? Stimmt. Stimmt.

Alexander: Sie wurde während des ESC gezeugt, habe ich gehört.

Katja: Ja, das hat sie mir geschrieben, dass ihr das nochmal einfiel. Sie ist auch total... Sie... Nochmal. Sie wurde während des ESC gezeugt. Ja, genau. Auf jeden Fall. Das hatte sie mir geschrieben. Und zwar eine Musikjournalistin vom WDR. Lustigerweise. Das heißt lustigerweise. Sie macht Hörfunkreportagen. Und sie ist blind. Und sie ist ESC-Fan. Und da interessiert mich auch, wie sie das so übereinkriegt. Weil Hörfunkreportagen mit Schneiden... Das machst du ja eigentlich visuell, Alex.

Über eine Kurve. Wie kriegt man das hin, wenn man blind ist, das zu schneiden? Und mich würde auch mal interessieren, wie sie... Sie ist Musikjournalistin, wohlgemerkt. Die sich da richtig gut auskennt. Die müsste ein richtig gutes Gehör haben. Für den WDR. Ja, wie sie die ESC-Auftritte einordnet.

Alexander: Ja, das wäre extrem interessant.

Katja: Das interessiert mich da total. Und mein Vorschlag wäre, dass wir mit ihr den ESC auswerten. Also nachdem der ESC gelaufen ist. Das wäre doch was. Wenn sie da kann. Wir sagen das ja einfach so in die Runde. Aber das mal so als Idee, das muss ich natürlich noch mit ihr besprechen. Aber sie hat auf jeden Fall schon zugesagt, dass sie kommt. Und die Namen verraten wir dann nach und nach. Aber da könnt ihr euch schon mal drauf... freuen. Wir haben coole Gäste in den nächsten Shows.

Alexander: Ja, und wir haben nicht nur coole Gäste, sondern auch leider keine Zeit mehr, Katja. Denn die 20 Minuten sind schon wieder gut vorbei. Möchtest du noch was zum Abschluss sagen? Stimmt.

Katja: Ja, keine Folge ist länger als 20 Minuten. Keine Folge. Schön, dass ihr dabei wart. Und wir freuen uns auf das nächste Mal. Tschüss, sagen Alex und Katja. Tschüss. Tschüss. Bye bye.

Alexander: Und ciao, Kakao.

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