
In Folge 10 schauen Katja und Alex über den deutschen Vorentscheid hinaus auf zwei Beiträge zum ESC 2025, die schon vor Basel für Gesprächsstoff sorgten: „Milkshake Man“ von Go-Jo aus Australien und „Kant“ von Miriana Conte aus Malta. Beide Songs hören sie sich während der Aufnahme an, die Links stehen in den Shownotes. Dazu erklären sie, warum im Podcast keine Musik läuft, und sprechen darüber, warum Malta den Songtitel ändern musste.
Die wichtigsten Aussagen
Warum wir keine Songs abspielen
Viele fragen, warum die Songs nicht einfach im Podcast laufen. Alex erklärt:
„Also wir könnten kleine Ausschnitte spielen, aber tatsächlich ist Spotify und auch YouTube sind sehr streng, was Urheberrechte angeht.“
Deshalb drücken beide während der Aufnahme auf Pause, hören den Song und sprechen danach weiter. Wer mithören will, findet die Links in der Folgenbeschreibung.
„Milkshake Man“: Kopfkino statt Höhepunkt
Katja hatte das Musikvideo schon nach wenigen Sekunden abgebrochen, jetzt muss Alex ran. Der Milkshake im Song ist doppeldeutig gemeint, und genau dieser Schockeffekt ist für ihn das Problem:
„Es gibt keine Highlights in dem Song, es gibt keine richtigen Höhen und Tiefen.“
Den Sound selbst findet Alex eingängig und modern. Katja erzählt außerdem, dass Abor & Tynna den Song in Stefan Raabs Show ganz wörtlich genommen hätten und Lust auf einen Milkshake bekamen, bis Raab einen Hinweis auf die zweite Bedeutung gab.
Malta zeigt, wie Vorentscheid geht
Miriana Conte haben sich die beiden im maltesischen Vorentscheid angesehen. Alex lobt die Show:
„Aber auch die Visuals, wie die Texte da eingeblendet wurden, das ist ja original wie beim ESC, das hat mir direkt so ein ESC-Feeling gegeben.“
„Die kriegen das gebacken und welches Land kriegt es natürlich wieder nicht gebacken?“
Auch die Sängerin selbst bleibt hängen. Alex stellt sich ausdrücklich gegen abwertende Kommentare über ihr Aussehen, Katja beschreibt ihren Auftritt so:
„Also sie steht ja auch sehr selbstbewusst. […] Sie bleibt definitiv im Kopf.“
Warum „Kant“ umbenannt wird
„Kant“ ist Maltesisch und heißt „singen“. Im Englischen klingt das Wort allerdings wie ein vulgäres Schimpfwort.
„Da hat nämlich Großbritannien Einspruch eingelegt aufgrund der Verwechslungsgefahr mit der englischen Version von Kant.“
Alex findet das inkonsequent, weil „Milkshake Man“ aus seiner Sicht deutlich vulgärer ist. Offen war zum Zeitpunkt der Aufnahme noch, ob nur der Titel oder auch der Text geändert werden muss.
Erst durchs Halbfinale
Malta und Australien mussten wie die meisten Länder erst durch ein Halbfinale. Die Halbfinals empfehlen Katja und Alex ohnehin jedem, 2024 fanden sie sie teilweise stärker als das Finale. Und sie verraten:
„Wir schauen uns die Halbfinale natürlich auch an und wir besprechen die Halbfinale direkt im Anschluss hier im Podcast.“
Unsere Einordnung
Malta trat in Basel mit „Serving“ an. Die EBU hatte nach einer Beschwerde, die der BBC zugeschrieben wird, eine Änderung verlangt. Miriana Conte kam durchs Halbfinale und wurde im Finale mit 91 Punkten Siebzehnte. Go-Jo verpasste mit „Milkshake Man“ als Elfter im zweiten Halbfinale knapp das Finale. Direkt im Finale standen 2025 nur Gastgeber Schweiz und die Big Five, also auch Deutschland. Wie das genau funktioniert, steht unter ESC-Regeln.
Malta ist für uns das Gegenbeispiel zum deutschen Vorentscheid: Ein kleines Land baut schon in der Vorauswahl eine Bühne, die nach ESC aussieht. Bei Chefsache ESC unter Stefan Raab fehlte genau das. Warum das Deutschland immer wieder schadet, liest du unter Warum verliert Deutschland beim ESC? Mehr zu unserem eigenen Act steht auf der Seite zu Abor & Tynna, und über Israels Beitrag sprechen wir in Folge 13.
Häufige Fragen zur Folge
Warum wurde Maltas ESC-Song „Kant“ umbenannt?
Hat Australien mit „Milkshake Man“ das ESC-Finale 2025 erreicht?
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Transkript der Folge
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Alexander: Und hier sind wieder Alex und Katja mit eurem Podcast Germany 12 Points, der ESC-Podcast für Lover und Hater.
Katja: Hast du gut gemacht, Alex. Du hast das direkt verstanden, obwohl wir uns gar nicht abgesprochen haben.
Alexander: Ich nehme die Herausforderung an.
Katja: Ja, uns hatte das übrigens, das haben wir am Nachgang nochmal ausgewertet, ganz gut gefallen, dass wir uns im Podcast quasi live, also wir zeichnen ja auf, ist ja klar, sonst könntet ihr es ja nicht zeitversetzt hören, live uns einen Track angeschaut haben bei YouTube. Wir hoffen, ihr habt da mitgemacht. Wir haben euch das auf jeden Fall verlinkt und wir haben festgestellt, wir müssen das unbedingt nochmal mitmachen. Jetzt können sich ja auch einige Leute fragen, ja warum spielt ihr das denn nicht einfach hier ab? Hast du die Antwort, Alex?
Alexander: Ich habe die Antwort, genau. Das geht nicht. Also wir könnten kleine Ausschnitte spielen, aber tatsächlich ist Spotify und auch YouTube sind sehr streng, was Urheberrechte angeht. Also viel strenger als die deutschen Gesetze sind und wir werden wahrscheinlich sofort geblockt werden und dann könnt ihr unseren Podcast nicht mehr hören. Und wir müssten dann hier hektisch rumfummeln, um dann irgendwie den Podcast wieder freigeschaltet zu bekommen und dieses Risiko können wir einfach nicht eingehen.
Und deswegen verlinken wir euch den Track, den wir uns anhören, unten in der Beschreibung der jeweiligen Folge. Also zum Beispiel bei YouTube, wenn man das aufklappt oder bei Spotify steht das glaube ich daneben der Folge, wenn man die Folge groß macht. Und bei anderen Podcastplayern müsst ihr halt schauen, also die Beschreibung steht auf jeden Fall dabei.
Katja: Oder ihr geht ganz einfach bei uns auf die Webseite isc-podcast.de oder guckt direkt bei YouTube, falls ihr nicht so faul seid.
Alexander: Ja, was wollen wir uns denn heute anhören, Katja?
Katja: Ich wäre ja noch für Israel, weil der Song so bedeutend ist, aber das machen wir vielleicht ein bisschen später, weil der Hintergrund ist ja sehr tiefgründig, der Song ist auch sehr traurig. Das stimmt, ja. Ich finde nicht, dass wir so traurig einsteigen sollten, weil das passt ja auch so gar nicht zu unseren Naturen. Wir sind ja noch ein bisschen fröhlicher unterwegs. Was hältst du denn, ja das, doch pass auf, das machen wir, vom Milkshake Man aus Australien.
Ich habe ja schon mal reingeschaut, nach fünf Sekunden war ich raus, weil ich habe es nicht ausgehalten, weil ich es einfach zu ekelig fand. Hast du dir schon angesehen?
Alexander: Nee, ich habe es nicht, ich habe mich einfach tatsächlich auf deinen Kommentar aus von vor drei Folgen verlassen. Dein Kommentar war ja, öh, sozusagen. Deswegen habe ich noch nicht reingeguckt, ich habe mich noch nicht getraut, ehrlich gesagt.
Katja: Ja, dann machst du das jetzt, der Milkshake Man aus Australien. Ich bin wirklich auf deine Meinung gespannt, ob du, genau das, gut, du bist ja ein Mann, du bist ja ein Kerl, aber ob du das gleiche Gefühl hast wie ich. Also ich fand es einfach nur widerlich, schon nach fünf Sekunden. Ach übrigens, da muss ich noch was dazu sagen, aber Antunna war ja ein paar Tage später nach ihrem Sieg bei Stefan Raab. Mhm. Und Stefan Raab ist mit denen auch so ein paar Videos durchgegangen, tatsächlich.
Ah. Und da war auch der Milkshake Man dabei. Dann hat er sie gefragt, ja, wie fandet ihr das? Und sie haben geantwortet, ja, der Song ist cool, der macht so richtig Lust auf den Milkshake. Und ich bin fast von der Couch gefallen, vor Lachen, weil ich merkte, die haben den Song nicht verstanden.
Alexander: Die sind ja aber sehr unschuldig, die beiden, aber wirklich sehr, sehr unschuldig.
Einspieler: Ja, und ich hatte mir fast ein bisschen Leid.
Katja: Stefan Raab hatte dann so einen Kommentar noch abgesetzt, dass es nicht wirklich um Milkshake geht. So, jetzt bist du, glaube ich, neugierig geworden, ne? Wir drücken hier wieder auf Pause. Genau. Wir gucken uns das jetzt an und machen gleich weiter. Genau. Und ihr könnt euch das im Link auch anschauen oder geht direkt zu YouTube, ne? Bis gleich. Bis gleich.
Alexander: So, da sind wir wieder zurück.
Katja: Ja, Alex, wir sind fertig mit dem Milkshake Man aus Australien. Und was sagst du dazu? Zu seinem Milkshake?
Alexander: Also ich meine, es war ein Milkshake im Musikvideo zu sehen. Also um das nochmal einzuhalten, wir haben das offizielle Musikvideo gesehen. Den TV-Auftritt habe ich jetzt gerade nicht gefunden. Deswegen können wir jetzt zum Bühnenauftritt gar nichts sagen. Ich habe auf jeden Fall ein Milkshake gesehen.
Einspieler: Ja gut, aber es ist ja nicht...
Alexander: Aber er redet über was völlig anderes. Ja.
Einspieler: Über seinen Milkshake. Genau.
Katja: Und über seine Crème Brûlée.
Alexander: Den Milkshake, den er gerne an andere verteilen möchte. So geht das ja. Und er macht ja auch relativ eindeutige Bewegungen, auch so mit der Zunge. Also er möchte auf jeden Fall uns etwas mitteilen, was er mit seinem Milkshake so vorhat.
Katja: Ja, und wie er schmeckt, dass er im Yum-Yum schmeckt. Das wurde am Ende auch sehr eindeutig gesagt. Also ja, ich fand es jetzt nicht so...
Alexander: Also der Sound war auch sehr eingängig und modern, muss ich sagen.
Katja: Wie gesagt, ich habe es ja direkt nach fünf Sekunden durchschaut, um welchen Milkshake es da geht von ihm. Bestimmt nicht den, den er im Cocktailbecher mixt, sondern der ist schon fertig gemixt bei ihm. Das ist aber auch der einzige...
Einspieler: Oh nein, mein Kopfkino, wie ekelhaft. Oh nein.
Alexander: Das ist aber auch der einzige Effekt, diesen Schockereffekt und dieses Kopfkino, das der Song auslöst, den dieser Song hat. Ekelhaft. Ekelhaft. Es gibt keine Highlights in dem Song, es gibt keine richtigen Höhen und Tiefen. Es ist halt sehr danzig. Der Trick ist halt das mit dem Milkshake. Mehr ist da nicht. Er versucht uns zu schocken und das war es dann halt.
Katja: Ja, aber du weißt ja, dass einige Leute das auch nicht verstehen. Die denken dann wirklich, es geht um Milkshake.
Alexander: Ja, also bei Abba und Tina scheint es auf jeden Fall um echte Milkshakes zu gehen.
Katja: Ja, die werden auch noch dahinter kommen.
Alexander: Das wird vielleicht noch ein bisschen dauern. Vielleicht, wenn sie den Auftritt live sehen. Also ich will eigentlich gar nicht so viel darüber nachdenken. Es wird immer schlimmer.
Einspieler: Ja, es wird immer schlimmer.
Alexander: Ich komme jetzt hier nicht mehr raus. Dahinten sitzt eine süße Katze im Katzenbaum.
Einspieler: Da gucke ich jetzt mal kurz rüber. Ich muss mal kurz runterkommen.
Alexander: Sie guckt mich auch schon an.
Einspieler: Achso, die süßen Katzen, die wirken immer, ne? Ja, genau. Ja, also.
Katja: Süße Katze, wir müssen die Gedanken wieder ändern.
Alexander: Süße Katze, süße Katze, süße Katze. Denkt an unsere Zuhörer da draußen. Ihr habt das ja jetzt euch auch gerade angetan. Hoffentlich. Damit sitzen wir jetzt im selben Boot.
Katja: Ihr müsst auf jeden Fall mitleiden.
Einspieler: Guckt euch das noch an. Wir verlieben euch das. Ihr müsst auf jeden Fall mitleiden.
Alexander: Also wir kommen jetzt gemeinsam wieder runter. Und denken gemeinsam an die Zuhörer. An süße, flauschige Katze mit ganz, ganz großen Augen.
Katja: Oder Hündchen oder Welpen oder irgendwie so genau. Ziegen, was ihr mögt. Krokodile.
Alexander: Bist du eigentlich eher der Katzen- oder der Hund-Typ? Pferd. Ah, okay.
Einspieler: Aber Hunde mag ich auch, aber ich möchte keinen Hund haben. Ist mir zu viel Arbeit. Ja, und das kann ich verstehen.
Katja: Ja, wir wollten ja über ein ESC sprechen, ne?
Alexander: Genau, aber das ist trotzdem jetzt gut, dass wir uns ein bisschen abgelenkt haben. Genau, also ich hoffe, ihr seid jetzt auch wieder raus aus dem Song. Blicken wir noch ein bisschen weiter auf den ESC. Was haben wir denn noch so für Auftritte, die dir so zum Beispiel in den sozialen Medien begegnet sind? Was ist dir aufgefallen, Katja?
Katja: Ja, ich habe ja schon sehr viele Auftritte gesehen und tatsächlich habe ich jetzt auch schon wieder einiges vergessen. Aber ich hatte dir ja gesagt Doch, das machen wir jetzt. Wir gucken uns jetzt Malte an. Ich hatte dir doch gesagt bei einer der letzten Folgen. Wenn du Malte siehst, wirst du es so schnell nicht vergessen, auch nicht im Schnelldurchlauf. Ja. Und das gucken wir uns jetzt an.
Alexander: Ihr findet den Link wieder unten in der Beschreibung oder eben rechts neben dem Player. Und wir klicken uns jetzt auch rein und ich sage bis gleich.
Katja: Ja, da sind wir wieder zurück von Mirjana Conte, die Kant singt für Malte.
Einspieler: Alex, habe ich dir zu viel versprochen?
Alexander: Der Titel ist natürlich hier auch wieder ein Wortspiel, denn Kant wird hier mit K-A-N-T geschrieben. Aber sie singt es ja im Englischen und da bedeutet das jetzt ja was ganz anderes.
Katja: Nee, das musst du dir nochmal besser erklären. Sie singt grundsätzlich in Englisch. Der Titel ist allerdings auf Maltesisch. Ah, okay. Und Kant heißt da singen. Also dieses K-A-N-T heißt singen auf Maltesisch.
Alexander: Aber die Doppeldeutigkeit ist. Das habt ihr sicherlich gewollt.
Katja: Ja, mit Absicht auf jeden Fall. Kant gibt es auch noch im Englischen, wird geschrieben C-U-N-T und das heißt, ja, das können wir hier nicht aussprechen.
Alexander: Nee, das sagen wir hier nicht, denn wir sind ein familienfreundlicher Podcast, zumindest seit heute.
Katja: Wir können es nur beschreiben, sagen wir mal so, Frauen haben das, Männer nicht. Ja, okay.
Alexander: Das reicht mir eigentlich auch schon wieder als Erklärung.
Katja: Da kann man sich ja dann denken. Also das heißt dann Kant im Englischen. Oder ihr guckt das gerade mal im Wörterbuch nach. Genau.
Alexander: Besser nicht bei Google eingeben, bitte nur im Wörterbuch. Genau.
Katja: Bei Google könnte man auf böse Überraschungen stürzen. Dann wisst ihr auch genau, was das heißt. Auch der Bühnenauftritt hat das ja sehr verdeutlicht, dass, glaube ich, singen nicht damit gemeint war.
Alexander: Ja, aber was mir aufgefallen ist, direkt beim Eingang, die Visuals, die die in dieser Show haben. Also um es nochmal zu erklären, wir haben jetzt nicht das Musikvideo gesehen, sondern wir haben jetzt den Auftritt gesehen. Weil ich glaube, es gibt auch kein Musikvideo, was eingereicht worden ist, aber es gibt den Auftritt aus der Vorauswahl von Malta und ich fand die Bühne schon sehr beeindruckend, muss ich sagen. Aber auch die Visuals, wie die Texte da eingeblendet wurden, das ist ja original wie beim ESC, das hat mir direkt so ein ESC-Feeling gegeben.
Katja: Absolut. Das habe ich dir ja auch schon in den letzten Folgen gesagt, dass andere Länder da schon richtig Monster-Bühnen-Enzendierungen rausgemacht haben. Ja. Und schon quasi ein Mini-ESC. Ein Mini-ESC aufgeführt und eben auch Malta, die haben eine riesengroße Halle gehabt, eine sehr, sehr große Bühne für ihr nationales Finale. Da stimmte schon alles, da brauchte jetzt nicht mehr viel mehr dazu für den ESC-Auftritt. Das könnte man tatsächlich auch da hinsetzen und wir sprechen hier von Malta, einer kleinen Insel im Mittelmeer.
Die kriegen das gebacken und welches Land kriegt es natürlich wieder nicht gebacken?
Alexander: Deutschland hat das gemütliche Dudelstudio von Stefan Raab. Genau. Zum Auftakt Jazzmusik aus seiner Sendung von vor Anu Dazumal eingespielt. Genau. Das ist irgendwie so.
Katja: Aber Alex, der Auftritt bleibt ja nicht nur wegen der Visuals oder wegen der roten Bälle, auf denen sie da gehupft sind. Nein, auf keinen Fall.
Alexander: Die Kostüme fallen total auf, finde ich.
Katja: Ja, aber auch die Sängerin. Ja, ja. Komm, die ist doch, komm, die sticht doch ins Auge. Die sticht wirklich ins Auge.
Alexander: Die sticht ins Auge vor allem deswegen, weil sie ein bisschen völliger ist, aber es sieht nicht schön aus. Sie sieht nicht schlimm aus, sondern es sieht eben im Gegenteil. Das steht ihr total, finde ich.
Katja: Sie trägt einen engen Cutsuit. Ja, genau. Sehr, sehr eng. Hauchdünn, teilweise durchsichtig. Also da muss man einfach hingucken. Es werden auch vielleicht einige Leute sagen, die das jetzt nicht so attraktiv finden. Man muss hingucken, weil es ein Unfall ist. Auf mich trifft das jetzt nicht zu.
Alexander: Finde ich absolut nicht so.
Katja: Aber es werden einige Leute so empfinden. Ich sag dir das.
Alexander: Ja, da sind wir dann wieder bei den Hatern. Aber in diesem Fall muss ich den Hatern widersprechen. Ja. Das passt hier total gut ins Bild, finde ich, in den gesamten Auftritt.
Katja: Also sie steht ja auch sehr selbstbewusst. Das finde ich schon richtig, richtig krass. Und sie nutzt diese Figur auch total aus. Ja, total. Sie bleibt im Kopf. Ja, auf jeden Fall. Sie bleibt definitiv im Kopf. Du vergisst Malta nicht, wenn sie dann ins Finale kommt. Das wissen wir ja noch nicht. Weil Malta muss ins Halbfinale beim ESC. Ach so, genau. Die sind ja noch nicht gesetzt.
Alexander: Die kommen nicht automatisch weiter.
Katja: Nein, es gibt ja immer noch zwei Halbfinals. Und es kommen nur die Hauptländer wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Ich glaube fünf oder sechs. Spanien kommt auch noch weiter. Die quasi den ESC hauptsächlich sponsoren regelmäßig. Genau. Und die sind automatisch gesetzt. Das ist halt der Deal dafür. Stell dir mal vor, Deutschland müsste in die Halbfinale. Also ich denke jetzt gerade aus der vergangenen Sicht.
Alexander: Also gerade im letzten Jahr waren die Halbfinale ja auch extra. Die waren extrem stark.
Katja: Boah, die waren stark. Die waren sogar besser als das Finale nachher zum Schluss, fand ich teilweise. Auch übrigens von der Show, die Schweden da abgeliefert hatte. Erinnerst du dich noch? Wir haben das doch uns zusammen angeguckt. Ja, haben wir uns angeguckt, ja. Das zweite Halbfinale. Das war ja sowohl so cool. Das Halbfinale war größer von der Show und vom Aufwand her als nachher das Finale. Die haben da so viele Elemente mit eingebaut seitens der Schweden, also der Moderatoren.
Auch Comedy, genau. Comedy, ja total witzig.
Alexander: Unsere Petra, Petra Mehle, die Moderatorin, die ist so witzig. Das war der Wahnsinn.
Katja: Wo wir dann im Nachgang eigentlich beim Finale enttäuscht waren bei der Hauptshow, weil wir dann natürlich das Gleiche erwartet haben. Da kam ja nichts.
Alexander: Also nochmal einen obendrauf sozusagen, ja.
Katja: Aber wahrscheinlich hatten sie die Zeit nicht dafür. Da haben sie sich gedacht, wir wollen es trotzdem machen. Dann machen wir es halt im Halbfinale. Da können wir nur den Schweden Dankeschön sagen. Es war auf jeden Fall eine mega coole Show, hat mega Spaß gemacht. Ja, auf jeden Fall. Deswegen kann ich das auch empfehlen. Die Halbfinale zu schauen. Man kann es ja auch einfach mal laufen lassen, selbst wenn man dann bügelt oder keine Ahnung, noch ein paar Unterlagen ordnet.
Dann läuft halt der Fernseher im Hintergrund.
Alexander: Soll ich unseren Zuhörenden ein Geheimnis verraten? Was denn? Wir schauen uns die Halbfinale natürlich auch an und wir besprechen die Halbfinale direkt im Anschluss hier im Podcast. Wer hätte das gedacht?
Katja: Aber das ist ja ein riesiger Ereignis bei einem WSC-Podcast, dass man sich die anderen WSC-Shows anschaut. Ja.
Einspieler: Alex, du bist ja eine richtige Bombe. Jetzt ist es raus, Leute.
Alexander: Könnt ihr euch jetzt endlich auf was freuen. Riesig. Aber Miriana Conte, so heißt sie, mit Kant wird auf jeden Fall durch den ganzen Auftritt auffallen. Das steht auf jeden Fall jetzt schon fest. Den Song selber.
Katja: Ja, aber ich muss mal ganz kurz noch mal was dazu sagen. Ja. Das ist jetzt wichtig, weil die muss nämlich den Songtitel ändern. Da hat nämlich Großbritannien Einspruch eingelegt aufgrund der Verwechslungsgefahr mit der englischen Version von Kant. Weil sie ja auch den restlichen Titel nicht auf Maltesisch singt, sondern auf Englisch. Und die BBC hat Einspruch eingelegt und sie ist jetzt entsetzt, die Sängerin, der Titel muss geändert werden.
Alexander: Ach so prühe sind die jetzt. Aber Milchshake Man darf das weiter so machen, oder?
Katja: Ja, weil Milchshake Man heißt, manche verstehen das dann ja auch einfach. Okay. Deswegen ist das dann ja quasi jugendfrei.
Alexander: Dabei ist der viel vulgärer als die hier mit dem Kant-Song, finde ich.
Katja: Ich habe da gar nicht so sehr auf den anderen Text gehört, weil ich war so optisch so abgelenkt.
Alexander: Aber muss sie das denn jetzt auch im Song streichen, das Wort, oder nur den Titel?
Katja: Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
Alexander: Das würde ja den ganzen Song zunichte machen.
Katja: Das wird man ja dann nachher sehen. Vielleicht singt sie das dann auch auf Maltesisch, das Lied. Dann kann sie Kant ja, dann kann der Titel ja bleiben. Das stimmt.
Alexander: Weißt du, was langsam uns verloren geht? Und zwar unsere Zeit, tatsächlich.
Katja: Ja, ich wollte gerade schon fragen, wie viele wir haben.
Alexander: Ja, dabei wollten wir uns eigentlich doch noch einen anderen Song anhören, und zwar Israel. Aber dazu kommen wir jetzt in dieser Folge tatsächlich nicht mehr. Dann müssen wir es in der nächsten Folge machen. Dann müssen wir es in der nächsten Folge machen, Katja. Verdammt.
Katja: Aber vielleicht hört ihr euch den einfach schon mal an und lest euch dazu die Geschichte durch. Genau. Weil ich habe es ja in einer der letzten Folgen schon erzählt, aber lest euch das gerne nochmal durch. Die ist sehr, sehr bewegend, die Geschichte zu der Israelin.
Alexander: Ja, das würde ich vielleicht auch vorher lesen, bevor man den Song sich anhört. Ja, das ist ganz wichtig. Um sich das nochmal einzuordnen, worum es überhaupt geht.
Katja: Wir erzählen es natürlich in der nächsten Folge auch nochmal. Und du hast den noch nicht gesehen, Alex, ne?
Alexander: Ich habe es mir tatsächlich noch nicht angehört.
Einspieler: Gut, dann wartest du auch, bitteschön.
Alexander: Ich werde jetzt das blind verkosten, sozusagen. Genau.
Katja: Und wir müssen jetzt an der Schluss machen.
Einspieler: Wir freuen uns, dass ihr dabei wart. Dankeschön.
Katja: Wir freuen uns auf das nächste Mal und schreibt uns gerne wieder. Und wir freuen uns über Grüße, Wünsche und alles Gute. Und wenn ihr uns nicht mögt, könnt ihr uns das auch einfach sagen. Wir lesen das sogar vor. Wir lesen alles vor. Bis dann. Tschüss. Tschüss.
Jetzt reinhören
Der ESC-Podcast, der will, dass Deutschland wieder gewinnt.

