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Folge 1: Der Podcast um den ESC zu GEWINNEN

Cover: Folge 1: Der Podcast um den ESC zu GEWINNEN
ESC-Podcast: Germany 12 Points!
Folge 1: Der Podcast um den ESC zu GEWINNEN
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In der ersten Folge von „Germany 12 Points“ sprechen Katja und Alex über die beiden Vorstellungsrunden von Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?. Die Shows liefen am 14. und 15. Februar 2025 auf RTL, aufgenommen wurde fast live direkt nach der zweiten Sendung. In jeder Runde stellten sich zwölf Acts mit einem Coversong oder einem eigenen Song vor. Die Jury aus Stefan Raab, Yvonne Catterfeld und Elton schickte mit wechselnden Gastjuroren (Max Mutzke, Johannes Oerding) jeweils sieben Acts ins Halbfinale. Es geht um Lyzas „Voilà“, eine Jury, die fast alles lobt, und darum, warum Katja mitten in der Show lieber zum Rewe gefahren ist.

Die wichtigsten Aussagen

Warum es diesen Podcast gibt

Katja und Alex sind seit Jahren ESC-Fans und haben die vergangenen Vorentscheide stundenlang am Telefon ausgewertet. Mit dem Start von Chefsache ESC wurde daraus spontan ein Podcast mit einem klaren Ziel:

„In dem Podcast geht es um den ESC, um den Eurovision Song Contest und wir wollen gewinnen.“

Katja, 1:50

Dazu gehört für beide eine harte, aber faire Bewertung. Katja stellt gleich zu Beginn klar:

„Wir müssen dazu sagen, wir wollen hier niemanden dissen in diesem Podcast.“

Katja, 1:35

Gut singen reicht nicht

Die zweite Vorstellungsrunde hat beide eher müde gemacht. Katja hat sich während eines Auftritts sogar kurz abgesetzt:

„Ich bin gerade zum Rewe gefahren, habe mich zwar abgesetzt und ich kann dir sagen, das Sortiment im Rewe war interessanter als die Show heute.“

Katja, 0:54

Alex beschreibt, was ihm bei vielen Acts gefehlt hat. Gute Stimmen waren dabei, aber kaum Ausstrahlung:

„Beim ESC reicht es nicht, gut singen zu können, sondern man muss über das Mittelmaß hinausgehen.“

Alexander, 2:57

Lyza als Lichtblick

Das Highlight des Abends war für beide Lyza. Laut Katja stand die Sängerin aus Berlin zum ersten Mal im Fernsehen auf der Bühne. Sie sang „Voilà“, mit dem Barbara Pravi 2021 für Frankreich Zweite beim ESC wurde. Katja wundert sich, dass in der Jury niemand die ESC-Herkunft des Songs angesprochen hat:

„Nämlich, dieser Song hat Platz 2 belegt, 2021 für Frankreich.“

Katja, 6:31

„Es war tatsächlich der beste. Der beste Auftritt des Abends.“

Alexander, 7:23

Ganz ohne Einschränkung ist Alex‘ Lob nicht. In seinen Notizen steht, dass es für eine mittlere ESC-Platzierung reichen würde, und im Einspielfilm fehlte ihm noch die Ausstrahlung. Katja traut ihr dagegen die nötige ESC-Attitüde zu, mit der man eine große Bühne auch allein füllt.

Eine Jury ohne Ecken und Kanten

Am meisten stört die beiden, dass in beiden Shows fast jeder Auftritt gelobt wurde:

„Er hat ja die ganze Zeit geclaimed, seine Mission ist der Sieg. Aber man merkt es in den beiden Shows nicht, gestern und heute, weil wirklich alle hochgelobt wurden.“

Katja, 9:30

„Es muss knallhart ausgesiebt werden.“

Alexander, 10:03

Kleine Wackler wie den unsicheren Einstieg von Chase in der ersten Runde finden Katja und Alex verzeihlich, zumal er im letzten Drittel stark aufdrehte. Deutlich schiefe Töne dagegen hätte die Jury aus ihrer Sicht klar benennen müssen.

Hohe Erwartungen an Enny-Mae x Paradigm

Besonders enttäuscht waren beide vom Auftritt von Enny-Mae x Paradigm in der ersten Vorrunde, gerade weil das Projekt schon Streaming-Erfolge vorweisen kann:

„Da hatte ich wirklich hohe Erwartungen gehabt an den Auftritt und das war wirklich unterirdisch.“

Alexander, 11:27

Stefan Raab blieb laut Alex in seinem Urteil sehr diplomatisch und sagte sinngemäß, die Proben seien besser gewesen. Katja hätte sich an dieser Stelle eine deutlichere Ansage gewünscht. Enny-Mae x Paradigm schied in der ersten Runde aus.

Unsere Einordnung

Chefsache ESC 2025 war der deutsche ESC-Vorentscheid, den der NDR in diesem Jahr gemeinsam mit RTL und Stefan Raab ausrichtete. Auf die zwei Vorstellungsrunden folgten am 22. Februar das Halbfinale mit 14 Acts und am 1. März das Finale im Ersten. Unser Eindruck nach den ersten beiden Abenden: viele gute Stimmen, aber kaum ein Act, der schon auf internationalem Niveau inszeniert war, und eine Jury, die das selten offen ausgesprochen hat. Warum genau das Deutschland beim ESC immer wieder Punkte kostet, haben wir unter Warum verliert Deutschland beim ESC? zusammengefasst.

Mit Lyza lagen wir richtig: Sie kam bis ins Superfinale und wurde dort mit rund 31 Prozent der Stimmen Zweite. Gewonnen haben Abor & Tynna mit „Baller“, die in dieser Folge noch gar keine Rolle spielten. Und Feuerschwanz, für Alex der „Kracher“ der ersten Runde, haben wir auf eine spätere Folge verschoben.

Welche anderen ESC-Podcasts es im deutschsprachigen Raum gibt und warum wir uns trotzdem auf Platz 1 sehen, zeigt unser Ranking der besten ESC-Podcasts.

Die Folge auf YouTube

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Transkript der Folge

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Katja: Ja, Alex, wie ist die Stimmung so nach der zweiten Sendung bzw. der zweiten Show von Chefsache ESC 2025?

Alexander: Naja, das mit der Chefsache war ja nach der heutigen Sendung ein bisschen übertrieben.

Katja: Ja, wie ist deine Stimmung? Du klangst eben. Komm, jetzt rück raus mit der Sprache.

Alexander: Meine Stimmung? Ja, also ich bin froh, dass ich noch wach bin, muss ich ganz ehrlich sagen.

Katja: Also um es zusammenzufassen, es war die perfekte Show heute, es war die zweite Kennenlernrunde im ESC, im deutschen ESC Vorentscheid und um es zusammenzufassen, es war die perfekte Sendung für Menschen mit Bluthochdruck, denn die können sich jetzt so wunderbar ans Bett legen, die Sendung ist gerade vorbei und die werden jetzt wunderbar schlafen. Wir beide haben uns wirklich durchkämpfen müssen, um auch nicht einzuschlafen. Das ist absolut richtig.

Und wir sind ja per Chat, also wir nehmen das hier nicht in einem Raum zusammen. Wir haben so ungefähr 30, 35 Kilometer Entfernung und wir senden fast live, das sei noch dazu gesagt und wir chatten immer zwischendurch während der Shows und Alex, eine Sache, die habe ich dir gar nicht geschrieben, als, warte, ich muss gerade gucken, Vincent Varus aufgetreten ist, weißt du, was ich da gemacht habe? Ich bin einfach abgehauen, ich habe es nicht mehr ertragen. Ich bin gerade zum Rewe gefahren, habe mich zwar abgesetzt und ich kann dir sagen, das Sortiment im Rewe war interessanter als die Show heute.

Alexander: Haben dich die 1,5 Millionen Streams denn überhaupt nicht beeindrucken können, Katja?

Katja: Äh, nee, leider nicht. Also das muss ich sagen, das war halt… Der Mann hat Follower. Ja, der Mann hat Follower. Wir müssen dazu sagen, wir wollen hier niemanden dissen in diesem Podcast. Das machen wir nicht. Wir gehen wirklich, das müssen wir aber auch, hart ins Gericht.

Alexander: Wir müssen hart ins Gericht gehen, ja.

Katja: Genau, weil worum geht es in diesem Podcast? In dem Podcast geht es um den ESC, um den Eurovision Song Contest und wir wollen gewinnen. Wir wollen, dass Deutschland gewinnt und deswegen können wir da leider nicht den Ecks über den Kopf streicheln. Eins muss ich sagen…

Alexander: So wie das die Jury, die die ganze Show lang gemacht hat, die fanden ja eigentlich jeden Song irgendwie toll.

Katja: Ja, großartig. Die fanden die alle toll und super.

Alexander: Wahnsinn, was für eine Show. Wahnsinn, genau. Jeder Auftritt besser als der letzte.

Einspieler: Ja, deswegen haben wir uns auch gerade so wach. Ganz ehrlich, ich habe mir Kaffee gekauft im Rewe und ich habe mir noch einen Wein gekauft. Um ein bisschen in Stimmung zu kommen.

Katja: Kaffee habe ich mir gerade gemacht.

Alexander: Ich musste ja wirklich sehr lange den Podcast technisch vorbereiten, auch mit der Webseite. Wir sind noch nicht ganz fertig mit der Webseite tatsächlich und deswegen bin ich ein bisschen übermüdet in die Show reingekommen. Und ich habe wirklich gedacht, liegt das jetzt an mir, dass ich das alles so langweilig empfunden habe? Und dann habe ich mir einen Trick überlegt und habe dann auf YouTube Music dann meine Lieblingssongs angemacht und bin voll abgegangen.

Und war wieder dabei. Das kann ich von der Show wirklich überhaupt nicht sagen. Und ja, man hat immer so gedacht Ja, die Stimme, ja, das ist schon ist schon irgendwie was. Aber das ist ja eben genau das Ding beim ESC. Beim ESC reicht es nicht, gut singen zu können, sondern man muss über das Mittelmaß hinausgehen.

Katja: Nein, nicht nur über das Mittelmaß, Alex. Das reicht ja nicht aus. Wir haben das ja schon uns. Wir haben es. Genau.

Alexander: Gut und sehr gut reicht nicht.

Katja: Letztes Jahr uns zu Tode analysiert. Daher ist eigentlich auch die Idee entstanden. Ganz kurzfristig. Wir also gestern am Freitag war die erste Show heute am Samstag die zweite Show Chefsache ESC 2025 von und mit Stefan Raab und drei Tage vorher haben wir das gecheckt, dass sie jetzt ja wieder losgeht mit dem ESC, wo wir totale ESC Fans sind. Und wir haben uns spontan entschlossen, hier einen Podcast zu machen, weil was haben wir eigentlich letztes und vorletztes Jahr schon gemacht?

Wir haben Podcast per Telefon gemacht. Also wir haben die ganzen Stunden telefoniert, um das auszuwerten und jetzt war das so stressig mit Webseite machen, dann das ganze Equipment besorgen und ja, ich glaube, du bist vor allem fix und fertig, danke schön für deine ganze Arbeit.

Alexander: Aber der ESC ist halt einfach, ist nicht irgendein Musikwettbewerb. Das ist halt der Wettbewerb überhaupt und das ist einfach wichtig.

Katja: Um es auf den Punkt zu bringen, es ist der größte und bedeutendste Musikwettbewerb der Welt. Also ich weiß nicht, wie viel? Millionen? Ich glaube, über 100 oder 120 Millionen Zuschauer hängen da, wenn das im Mai ausgestrahlt wird. Und deswegen muss natürlich auch der Vorentscheid auf einem extrem hohen Level sein.

Alexander: Auf einem extrem hohen Niveau, ja.

Katja: Also heute hatte ich das Gefühl bei der zweiten Show, Chefsache ESC 2025 auf RTL, also wir sind hier bei DSDS in der Vorauswahl teilweise. Mich haben heute irgendwie drei Leute gecatcht. In die Vorauswahl.

Einspieler: Also selbst bei The Voice.

Katja: In The Voice hast du irgendwie bessere Acts. Wie gesagt, wir wollen kein Act hier dissen. Es ist sehr mutig, dass sie sich dem Publikum stellen, aber wir ordnen das ein.

Alexander: Manche waren ja wirklich zum ersten Mal auf der Bühne, wie zum Beispiel der letzte Act, Leiser oder Lysa? Leiser, Leiser. Hab ich mir aufgeschrieben. Leiser.

Katja: Leiser hat es wirklich rausgerissen. Lass uns doch direkt, die war wirklich ein Lichtblick, das muss man jetzt sagen.

Alexander: Das war wirklich ein Lichtblick, aber ich habe mir hier aufgeschrieben, reicht nur zu einer mittleren Platzierung, weil ich habe mich nämlich zurückerinnert an den letzten ESC, da gab es schon mal einen Song, der so ähnlich war.

Katja: Stopp, stopp, ja, das sage ich nämlich gleich. Interessant war die Jurybewertung. Die Jurybewertung von Leiser, wir müssen auch kurz sagen, Leiser 23, Sängerin aus Berlin. Und Leiser ist das erste Mal überhaupt aufgetreten auf der Bühne im Fernsehen. Die hat bisher nur zu Hause gesungen, die hat einen Social Media Account. Da hat sie über zwei Millionen Follower bei TikTok und so weiter.

Alexander: Und trotzdem ist die voll zurückhaltend, auch wenn sie spricht.

Katja: Das war aber der erste Auftritt. Pass auf, aber jetzt kommt es. Der Auftritt war schon Hammer. ESC-würdig laut Jury. Welchen Song hat sie gesungen? Voila. Voila ist vor allem bekannt durch Emma Koch und durch YouTube. Nämlich Emma Koch hat da auf einem Live-Konzert bei André Rieu diesen Song gesungen. Und interessant fand ich, es ist ja eine ESC-Vorentscheidung. Kein Mensch aus der Jury, also in der Jury sitzen Stefan Raab, Elton, Yvonne Catterfeld,

hat erkannt, dass es sich bei Voila um einen ESC-Song handelt. Nämlich, dieser Song hat Platz 2 belegt, 2021 für Frankreich. Und die Songwriterin ist in Frankreich sehr, sehr bekannt.

Alexander: Okay, aber da habe ich mich auch nicht mehr dran erinnert.

Katja: Ich habe dir fast alle im Kopf, die ganzen ESC-Songs, die da richtig durchgestartet sind. Tatsächlich. Kenne ich auch die Emma Koch-Version. Aber ich habe das noch im Hinterkopf von 2021. Das war ein Bombenauftritt. Und die Songwriterin und Sängerin, die hat nämlich auch schon für die Kinder-ESC-Songs geschrieben und war damit auch sehr erfolgreich. Also kein Wunder, dass eben Voila damals 2021 auch durchgestartet ist beim ESC. Aber wirklich, jemand aus der Jury hat es erkannt, dass das bereits quasi,

der hat ja fast gewonnen mit Platz 2.

Alexander: Es war tatsächlich der beste. Der beste Auftritt des Abends. Aber ich wollte hier nochmal kurz eingerätschen. Genau deswegen, genau wegen dieses Nachhaus machen wir ja diesen Podcast hier. Weil wir nämlich glauben, dass es noch deutlich besser geht. Stefan Raab will zwar den ersten Platz, aber wir können den ersten Platz. Und das ist genau der Unterschied zwischen dieser Sendung und der Sendung, die im Fernsehen läuft. Genau dieses Wissen, speziell auch von dir, ist einfach nötig, um den ESC zu gewinnen.

Und ja, Leiser ist auf jeden Fall. Das war auf jeden Fall ein absolutes Highlight gewesen. Das hat mich auch total überrascht, weil von ihrem Charisma her, was sie in dem Teaser-Film zum Besten gegeben hat, habe ich mir tatsächlich den Satz aufgeschrieben, hat das Charisma eines Waschsalons.

Katja: Echt, das habe ich gar nicht mitbekommen.

Einspieler: Das hast du gar nicht.

Alexander: Sie hat wirklich extrem monoton gesprochen. Und erst als man dann die Clips gesehen hatte, wo sie auf Social Media erfolgreich gewesen ist, hat man gemerkt, wie krass sie allein, schon in ihrem kleinen Zimmerchen am Performen ist. Von der Stimme her.

Katja: Ich traue ihr auch so eine richtige ESC-Attitüde zu. Also da musst du ja auf der Bühne stehen, wenn du da alleine bist. Du hast keine Band, du musst diese Bühne ausfüllen. Du brauchst eine Attitüde.

Alexander: Sie hat auch das Aussehen dafür, also schon die Kleidung, die Haare.

Katja: Ja, aber die Attitüde ist auch wichtig, wie Conchita Wurst. Weißt du, die stand da auf der Bühne mit so einer Selbstsicherheit. Und ich glaube, das war 2012 oder 2011, wo sie da gesungen hat. Und zu dem Zeitpunkt, da waren wir ja alle geschockt. Da war man erst so total baff. Wer, was ist das überhaupt? Und dann mit einem Selbstbewusstsein, dieses zarte Persönchen steht da auf der Bühne und schmettert dieses Ding daraus und gewinnt den ESC. Das war einfach Bombe.

Alexander: Die Ausstrahlung, die hat mir bei vielen Kandidaten extrem gefehlt. Tatsächlich gute Stimmen waren dabei. Aber die Ausstrahlung ist das, was das Zünglein an der Waage bringt.

Katja: Und weißt du, was mich ein bisschen genervt hat mit Stefan Raab? Er hat ja die ganze Zeit geclaimed, seine Mission ist der Sieg. Aber man merkt es in den beiden Shows nicht, gestern und heute, weil wirklich alle hochgelobt wurden. Selbst die, die wirklich falsch gesungen haben. Da waren sehr, sehr viele Acts dabei, die wirklich...

Alexander: Es ist nicht hart und nicht kritisch genug.

Katja: Die Töne nicht getroffen haben. Und wir verstehen das ja. Man ist aufgeregt. Die Leute stehen das erste Mal auf. Das erste Mal vielleicht auf so einer Bühne. Aber es geht um den Eurovision Song Contest, um den größten und bedeutendsten Musikwettbewerb der Welt.

Alexander: Es muss knallhart ausgesiebt werden.

Katja: Ja, du kannst dir das nicht erlauben. Man kann vielleicht einen Minipatzer haben. Es sind ja noch, ich sag mal, zwei, drei, vier Mal, wo sie dann da singen müssen. Wenn das nur so ein Minipatzer ist, wie gestern mit... Warte, warte, lass mich gucken. Ich habe mir hier meine Notizen gemacht mit Chase oder so. Der am Anfang auch ein bisschen wackelig in der Stimme war, aber dann nachher im letzten Drittel da einen rausgeballert hatte. Das war nicht so schlimm, weil das wirklich nur so ein Minimals war.

Aber wir müssen wirklich sagen, in den zwei Tagen waren etliche Acts dabei, die wirklich extrem schief gesungen haben.

Alexander: Ja, und das war teilweise wirklich fast Amateurliga. Also das wäre bei The Voice in den ersten Runden gewesen und dann rausgeflogen von der Stimme her. Unter anderem gestern.

Katja: Dann war das ja auch wirklich fürchterlich. Warte, hier von Annie May und Paradigmen. Man muss sich das mal vorstellen, die haben jetzt...

Alexander: Da hatte ich extrem hohe Erwartungen an die gehabt, auch weil Paradigmen auch so, oder Paradigm wären die ausgesprochen, genau, tatsächlich bereits sehr bekannt sind. Und nicht nur wie Vincent Varus 1,5 Millionen Streams im Jahr gemacht haben, sondern die haben schon deutlich mehr Streams auf Spotify. Ich kann mich jetzt aber nicht daran erinnern, wie viele genau. Die sind ja auch richtig erfolgreich. Die sind ja auch richtig erfolgreich schon gewesen.

Katja: Ich glaube, auf Festivals und so weiter aufgetreten. Weißt du, was ich mir aufgeschrieben habe?

Alexander: Da hatte ich wirklich hohe Erwartungen gehabt an den Auftritt und das war wirklich unterirdisch.

Katja: Ja, ihr könnt euch das nicht vorstellen, aber ihr könnt euch das bei YouTube nochmal anschauen. Unter dem Stichwort, warte, ich habe mal das aufgeschrieben, Chefsache ESC, wenn ihr es bei YouTube eingibt. Und wir stellen euch auch nochmal den Link der jeweiligen Shows von gestern, also Freitag und heute, bei uns auf die Webseite. Die Webseite heißt ESC. ESC-Podcast.de Da könnt ihr euch nochmal reinverlinken, wenn ihr Bock habt, euch die gesamten Shows,

die bei RTL gelaufen sind, reinzuziehen.

Einspieler: Also Anime und Paradigm. Paradigm, genau.

Katja: Das war eine Vollkatastrophe, wirklich. Ich habe mir aufgeschrieben, rette sich, wer kann. Die Erwartungen waren hoch.

Einspieler: Rette sich, wer kann, habe ich mir aufgeschrieben.

Katja: Der Gesang war grotte, wirklich absolut grotte. Die hat, glaube ich, nicht einen Ton getroffen.

Alexander: Die Stimme, die war extrem schwach, von der Sängerin. Und da hat auch der Beat, den die da reingemischt haben, der hat dadurch überhaupt nicht wirken können. Der war selber allerdings auch nicht sehr gut, muss ich sagen. Das ist auch der Unterschied,

Katja: ob du im Studio singst oder auf einer Bühne vor Publikum. Und wenn du beim ESC bestehen willst, du hast ja nicht nur diese Riesenhalle, diese riesengroße Bühne, sondern stehst vor Millionen von Fernsehzuschauern. Das ist alles extremst durchgetimed. Du hast da irgendwie 20, 30, 20 Sekunden nachher während der Show, wo die Bühne abgeräumt wird, gewischt wird, dann stehst du...

Alexander: Und vor allem sind das auch alles knallharte ESC-Fans, die sich zu Hause Soundanlagen aufgebaut haben, um den ESC genießen zu können. Und wenn man über so eine fette Anlage so eine grottenschlechte Stimme, also man kann es wirklich nicht anders sagen. Also es tut mir wirklich leid. Das hätte Stefan Raab eigentlich auch sagen müssen. Ich kann dir aber sagen, was er gesagt hat. Erzähl! Erzähl! Ich habe es aufgeschrieben, ja. Ja, ich habe es aufgeschrieben.

Er hat gesagt, ja, die Proben waren besser, hat er gesagt. Also der hat das noch nicht mal so gesagt, sondern tatsächlich noch diplomatischer, als ich es jetzt aufgeschrieben habe.

Katja: Aber weißt du, das habe ich mir ehrlich gesagt auch gewünscht. Aber das ist ja keine Kritik, weißt du? Nein, ich habe mir so einen Dieter Bohlen da gewünscht in der Jury. Ich meine, der ist ja auch altersmilde geworden. Stefan Raab auch irgendwie. Der ist sehr altersmilde geworden. Ich habe mir da eigentlich mich gewünscht in der Jury. Ja gut, ich werde mich da wahrscheinlich total unbeliebt machen. Aber ganz ehrlich.

Alexander: Dafür hast du ja dann mich an deiner Seite. Ich mache uns dann beliebt und gleich das dann wieder aus.

Katja: Du musst ja immer überlegen, wenn du da singen willst, musst du doch im Kopf haben, worum geht es hier. Und nochmal, wir wollen hier niemanden dissen. Ganz im Gegenteil. Aber wir haben ja das... Wir wollen gewinnen. Wir wollen gewinnen. Wir haben das Ziel. Wir haben das Ziel schon seit zwei Jahren im Kopf, wo wir uns die Rübe zermatern. Und wir haben das ausgiebigst analysiert. Wir haben Dings geschrieben. Wie heißt das gleich?

Einspieler: Ich komme jetzt nicht auf das Wort. Blogbeiträge geschrieben. So schwer, ne? Blogbeiträge.

Alexander: Das können wir tatsächlich auch ein paar Zahlen in den Raum werfen. Einer unserer Blogbeiträge mit einer wirklich tiefgehenden Analyse, geschrieben von keiner anderen als Katja Feller, ist tatsächlich direkt bei der FAZ geraten. Mit einem Föhlton-Artikel.

Katja: Stimmt ja, das war letztes Jahr, ne?

Alexander: Genau, das war letztes Jahr tatsächlich. Und ja, da hatten wir sicherlich einiges...

Katja: Den können wir doch eigentlich auch nochmal verlinken bei uns auf die Seite. Das müssen wir uns direkt aufschreiben.

Alexander: Den können wir auch nochmal verlinken, ja.

Katja: Warte, ich hole hier direkt aus meiner Schublade einen To-Do-Zettel raus.

Alexander: Ja, ich hole dann den Link aus meiner Schublade, denn da ist er nämlich gespeichert.

Katja: Ich habe hier so einen Blog und einen Kugelschreiber. Und schreibt das auf blogbeiträge.de oder auf esc-podcast.de verlinken. Ja. So, das ist unsere Seite.

Alexander: Das ist unsere Internetseite.

Katja: Genau, da bekommt ihr alle Podcasts natürlich auch zum Anhören. Abonniert uns am besten. Wir orientieren uns mit den Podcasts an den Live-Sendungen im Fernsehen. Die Sendetermine bekommt ihr auch bei uns. Auf der Internetseite esc-podcast.de. Und dann geht es mit dem ersten ESC-Halbfinale am Dienstag, dem 13. Mai weiter. Aber zwischendurch machen wir auch einen Podcast. Wir haben genug über das wir quatschen können. Ich habe ja Stefan Raab auch mal selber kennengelernt bei einem Interview auf einer Pressekonferenz.

Beim Bovisoku. Ich weiß nicht, ob du dich noch daran erinnerst, Alex. Der hat ja mal selber sowas gemacht. Aber da quatschen wir darüber. Wir werden dann im April die ganzen...

Alexander: Das ist das Thema für eine andere Folge.

Katja: Genau, die ganzen Acts auseinandernehmen, die dann sich qualifiziert haben. Für das internationale Halbfinale oder für die Halbfinals. Jetzt geht es erstmal tatsächlich um die Show gestern und heute. Und was sehe ich?

Alexander: Wollen wir mal über den Kracher der ersten Folge sprechen? Nämlich Feuerschwanz. Genau.

Katja: Wir haben noch zwei Minuten, Alex.

Einspieler: Der Name ist schon der Hammer.

Katja: Wir haben noch zwei Minuten, Alex. Denn ein wichtiges Credo ist... Eines ist wichtig, genau.

Alexander: 20 Minuten pro Folge. Mehr nicht. Genau. Nach 20 Minuten... Nach 20 Minuten cutten wir das.

Katja: Oder manchmal auch schon ein bisschen früher. Dann gibt es halt einfach eine zweite Folge. Weil wir wollen, dass ihr uns überall hören könnt. Wenn ihr gerade unterwegs seid, auf dem Weg zur Arbeit oder morgens im Badezimmer.

Alexander: Genau, wir haben den durchschnittlichen Arbeitsweg ausgerechnet mit komplizierten Excel-Tabellen und einer Atomzeitschaltuhr, die mit den Excel-Tabellen nichts zu tun hat. Und sind dann tatsächlich auf einen durchschnittlichen Fahrtweg von 20 Minuten gekommen.

Katja: Sagt der IT-Experte, Alex. Ja, richtig. So, genau. Deswegen, jetzt haben wir noch eine Minute, Alex. Sag was zu dem Schwanz. Ne, wie heißt die? Jetzt muss ich gerade nachgucken.

Alexander: Feuer und Schwanz. Das sind zwei Begriffe, die auffallen, genau wie der Auftritt. Und das ist eigentlich auch schon alles, was ich dazu sagen wollte. Denn wir können nämlich am besten in der nächsten Folge darüber sprechen. Wo sind die denn? Wo ist denn der Feuerschwanz? Dann haben auch unsere Zuhörer einen guten... War das gestern oder heute? Das war bei gestern tatsächlich. Ach, gestern.

Katja: Aber ich sag dir noch kurz... Das können wir in der nächsten Folge besprechen. Mein zweites Highlight heute war unerwartet Moschina. Hat vielleicht der ein oder andere schon mal gehört.

Alexander: Oh, dieses Gesicht werde ich nie vergessen.

Katja: Pass auf, wir steigen damit am besten in der nächsten Folge ein. Und dann sag ich auch, was du mir im Chat dazu geschrieben hast. Weil das ist wirklich sehr lustig. Und auch, was Stefan Raab dazu gesagt hat.

Alexander: Aber es war alles ehrlich gemeint. Genau. Und wenn er mich heiraten möchte, dann muss ich schon etwas länger überlegen, sag ich mal so, bevor ich ablehne.

Katja: So Alex, die 20 Minuten sind um, bis zum nächsten Podcast, wir freuen uns. Bis zum nächsten Mal.

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