ESC 2013 in Malmö: Emmelie de Forest gewinnt mit „Only Teardrops“

ESC 2013 in Malmö: Emmelie de Forest gewinnt für Dänemark mit „Only Teardrops“ und 281 Punkten. Alle Platzierungen, Cascada auf Platz 21.

Aktualisiert am 4 Min. Lesezeit

Emmelie de Forest applaudiert zwischen zwei Männern am Pressekonferenztisch mit Trophäe, ESC 2013
Foto: Albin Olsson, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Den ESC 2013 gewann Emmelie de Forest für Dänemark: Mit „Only Teardrops“ holte sie am 18. Mai 2013 in Malmö 281 Punkte. Zweiter wurde Farid Mammadov aus Aserbaidschan mit 234 Punkten. Für Dänemark war es nach 1963 und 2000 der dritte Sieg. Deutschland landete mit Cascada und „Glorious“ auf Platz 21.

ESC 2013 auf einen Blick

  • Sieger: Emmelie de Forest (Dänemark)
  • Song: „Only Teardrops“, geschrieben von Lise Cabble, Julia Fabrin Jakobsen und Thomas Stengaard
  • Punkte: 281
  • Austragungsort: Malmö Arena, Malmö, Schweden
  • Datum: Finale am 18. Mai 2013, Halbfinals am 14. und 16. Mai
  • Moderation: Petra Mede
  • Teilnehmer: 39 Länder, 26 Beiträge im Finale
  • Deutschland: Cascada mit „Glorious“, Platz 21 mit 18 Punkten (Deutschland beim ESC 2013)

Die komplette Rangliste des ESC 2013

Alle 26 Finalbeiträge mit Platz und Punkten, dazu die im Halbfinale ausgeschiedenen Länder. Deutschland ist fett markiert.

Endergebnis des ESC 2013 in Malmö, Finale am 18. Mai 2013 – Quellen: en- und de-Wikipedia, abgeglichen; Stand 14. Oktober 2026
PlatzLandInterpretSongPunkte
1DänemarkEmmelie de Forest„Only Teardrops“281
2AserbaidschanFarid Mammadov„Hold Me“234
3UkraineZlata Ognevich„Gravity“214
4NorwegenMargaret Berger„I Feed You My Love“191
5RusslandDina Garipova„What If“174
6GriechenlandKoza Mostra feat. Agathon Iakovidis„Alcohol Is Free“152
7ItalienMarco Mengoni„L'essenziale“126
8MaltaGianluca„Tomorrow“120
9NiederlandeAnouk„Birds“114
10UngarnByeAlex„Kedvesem (Zoohacker Remix)“84
11MoldauAliona Moon„O mie“71
12BelgienRoberto Bellarosa„Love Kills“71
13RumänienCezar„It's My Life“65
14SchwedenRobin Stjernberg„You“62
15GeorgienNodi Tatishvili and Sophie Gelovani„Waterfall“50
16BelarusAlyona Lanskaya„Solayoh“48
17IslandEythor Ingi„Ég á líf“47
18ArmenienDorians„Lonely Planet“41
19Vereinigtes KönigreichBonnie Tyler„Believe in Me“23
20EstlandBirgit„Et uus saaks alguse“19
21DeutschlandCascada„Glorious“18
22LitauenAndrius Pojavis„Something“17
23FrankreichAmandine Bourgeois„L'Enfer et moi“14
24FinnlandKrista Siegfrids„Marry Me“13
25SpanienESDM„Contigo hasta el final“8
26IrlandRyan Dolan„Only Love Survives“5

Im Halbfinale ausgeschieden (13 Beiträge)

ESC 2013: nicht für das Finale qualifizierte Beiträge mit Platz und Punkten im Halbfinale – Quellen: en- und de-Wikipedia, abgeglichen; Stand 14. Oktober 2026
HalbfinalePlatzLandInterpretSongPunkte
Halbfinale 111SerbienMoje 3„Ljubav je svuda“46
Halbfinale 112MontenegroWho See„Igranka“41
Halbfinale 113KroatienKlapa s Mora„Mižerja“38
Halbfinale 114ÖsterreichNatália Kelly„Shine“27
Halbfinale 115ZypernDespina Olympiou„An me thimasai“11
Halbfinale 116SlowenienHannah„Straight into Love“8
Halbfinale 211San MarinoValentina Monetta„Crisalide (Vola)“47
Halbfinale 212BulgarienElitsa Todorova and Stoyan Yankoulov„Samo shampioni“45
Halbfinale 213SchweizTakasa„You and Me“41
Halbfinale 214IsraelMoran Mazor„Rak Bishvilo“40
Halbfinale 215AlbanienAdrian Lulgjuraj and Bledar Sejko„Identitet“31
Halbfinale 216MazedonienEsma and Lozano„Pred da se razdeni“28
Halbfinale 217LettlandPeR„Here We Go“13

So lief der ESC 2013

Der ESC 2013 war die 58. Ausgabe. Nach Loreens Sieg richtete Schweden aus, und der Sender SVT wollte es bewusst kleiner und günstiger als in den Jahren davor. Statt in einer Riesenarena wurde in der Malmö Arena gespielt, und statt eines Moderationsteams stand Petra Mede allein auf der Bühne, als erste Solomoderatorin seit 1995.

39 Länder nahmen teil. Armenien war nach einem Jahr Pause zurück. Bosnien-Herzegowina, Portugal und die Slowakei sagten aus finanziellen Gründen ab, die Türkei blieb aus Protest gegen die Big-Five-Regel und das Juryvoting fern.

Hinter den Kulissen änderte sich viel. Die Startreihenfolge wurde zum ersten Mal nicht ausgelost, sondern von den Produzenten festgelegt, damit sich ähnliche Songs nicht gegenseitig ausbremsen. Jurys und Publikum gaben außerdem erstmals eine komplette Rangliste aller Beiträge ab, nicht nur ihre Top 10. Für die Show schrieben die ABBA-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus zusammen mit Avicii die Hymne „We Write the Story“.

Ganz ohne Nebengeräusche blieb das Jahr nicht: Das litauische Portal 15min veröffentlichte Vorwürfe, für Aserbaidschan seien im Televoting Stimmen gekauft worden. Gesehen haben den ESC 2013 nach Angaben der Veranstalter 170 Millionen Menschen.

Der Siegersong: „Only Teardrops“

„Only Teardrops“ schrieben Lise Cabble, Julia Fabrin Jakobsen und Thomas Stengaard. Emmelie de Forest gewann mit 281 Punkten und einem Vorsprung von 47 Punkten auf Aserbaidschan. Dahinter folgten Zlata Ognevich für die Ukraine und Margaret Berger für Norwegen.

Unsere Einschätzung: „Only Teardrops“ ist einer der seltenen Siegersongs, die beim ESC und im Radio gleichzeitig funktionieren. Die Melodie mit der Flöte als Hook bleibt sofort hängen, der Refrain ist hymnisch, und Emmelie singt live so sauber, dass man kaum einen Unterschied zur Studioversion hört. Genau diese Faktoren, von der Hook bis zum Sound, beschreiben wir auf Wie gewinnt man den ESC?.

Emmelie de Forest hält lächelnd die gläserne Mikrofon-Trophäe bei der Sieger-Pressekonferenz 2013
Emmelie de Forest mit der Siegertrophäe bei der Pressekonferenz nach ihrem Sieg beim ESC 2013 in MalmöFoto: Albin Olsson, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
YouTube · Eurovision Song ContestEmmelie de Forest – „Only Teardrops“ (ESC 2013)

Beim Laden werden Daten an YouTube übertragen. Direkt auf YouTube ansehen

Der Siegerauftritt beim ESC 2013, offizielles Video der EBU.

Deutschland beim ESC 2013

Den deutschen Beitrag wählte die Show „Unser Song für Malmö“, moderiert von Anke Engelke. Cascada gewannen mit „Glorious“ und 30 Punkten vor LaBrassBanda mit „Nackert“ (23 Punkte). Danach gab es Plagiatsvorwürfe wegen der Ähnlichkeit zu Loreens „Euphoria“, ein Gutachten im Auftrag des NDR stellte aber kein Plagiat fest. In Malmö reichte es nur für Platz 21 mit 18 Punkten. Die deutschen Punkte verkündete übrigens Lena. Mehr dazu auf Deutschland beim ESC 2013.

ESC 2013 bei uns im Podcast

Dieser Abschnitt ist unsere Meinung als Podcast „Germany 12 Points!“. In Folge 27 hat Alex „Only Teardrops“ zu seinen besten ESC-Songs aller Zeiten gezählt. Nach dem gemeinsamen Reinhören waren wir uns einig:

„Perfekt klingt sie. Also anders kann man das nicht sagen.“

Katja in Folge 27, 11:35

„Aber vor allem der Song erfüllt die ESC-Kriterien und Radiokriterien gleichzeitig.“

Alexander in Folge 27, 12:39

Vorher und nachher

Davor: Loreen gewinnt für Schweden beim ESC 2012 in Baku. Danach: Dänemark richtet aus, beim ESC 2014 in Kopenhagen gewinnt Conchita Wurst. Alle Siegerinnen und Sieger seit 1956 stehen in unserer ESC-Gewinnerliste.

Häufige Fragen

Wer hat den ESC 2013 gewonnen?
Emmelie de Forest für Dänemark mit „Only Teardrops“. Sie holte 281 Punkte, 47 mehr als Farid Mammadov aus Aserbaidschan auf Platz 2. Es war Dänemarks dritter Sieg nach 1963 und 2000.
Welches Lied hat den ESC 2013 gewonnen?
„Only Teardrops“, geschrieben von Lise Cabble, Julia Fabrin Jakobsen und Thomas Stengaard und gesungen von Emmelie de Forest.
Welchen Platz belegte Deutschland beim ESC 2013?
Platz 21 von 26. Cascada bekamen mit „Glorious“ 18 Punkte. Im Vorentscheid hatten sie mit 30 Punkten vor LaBrassBanda (23) gewonnen.

Quellen

  1. en.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2013
  2. de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2013
  3. de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2014
  4. en.wikipedia.org/wiki/Only_Teardrops
  5. en.wikipedia.org/wiki/Germany_in_the_Eurovision_Song_Contest_2013

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Der ESC-Podcast, der will, dass Deutschland wieder gewinnt.

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