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Folge 27: Die besten ESC-Songs aller Zeiten! – Eurovision Song Contest

Cover: Die besten ESC-Songs aller Zeiten – unser Ranking
ESC-Podcast: Germany 12 Points!
Folge 27: Die besten ESC-Songs aller Zeiten! - Eurovision Song Contest
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Die besten ESC-Songs aller Zeiten: Nach dem ESC 2025 nehmen wir uns in Folge 27 endlich Zeit für unsere persönlichen Lieblinge. Wir graben tief in der Eurovision-Geschichte, von Teach-In 1975 bis zu Alyona Alyona und Jerry Heil 2024, hören gemeinsam rein und schauen bei jedem Song, welche ESC-Erfolgskriterien er erfüllt. Es ist eine Liste aus dem Bauch, kein offizielles Ranking, und die Songs aus der Folge sind in den Shownotes verlinkt.

Die wichtigsten Aussagen

Lordi: Monster auf der ESC-Bühne

Alex startet mit dem Rock-Sieger von 2006:

„Ich steige direkt ganz groß ein, und zwar mit Lordi, Hard Rock Hallelujah. […] Das hat wirklich auch einige unserer ESC-Kriterien schon damals eben erfüllt, und deswegen waren das ein verdienter Sieg.“

Alexander, 2:01

Die aufwendigen Masken und der eingängige Refrain waren für das klassische ESC-Publikum ein Schock, im positiven Sinne.

Alexander Rybak: Charme und ein Punkterekord

Katjas erster Favorit ist „Fairytale“, 2009 in Moskau für Norwegen. Neben Rybak mit seiner Geige standen Tänzer mit modernisiertem norwegischem Volkstanz auf der Bühne.

„Und dieser Song hatte mit 387 Punkten gewonnen. Das war ein Rekord in der Geschichte des Wettbewerbs.“

Katja, 3:35

Katja hat den Auftritt nach eigener Schätzung 50- bis 70-mal auf YouTube angesehen.

Der Epic Sax Guy

Alex wählt einen weniger bekannten Song: SunStroke Project und Olia Tira mit „Run Away“, 2010 in Oslo für Moldau. Berühmt wurde vor allem der Saxofonist, der als „Epic Sax Guy“ viral ging. Alex fand die Vocals nicht stark genug, laut ihm reichte es nur für Platz 22. Katja widerspricht:

„Muss ich sagen, würdest du das heute in den Eurovision Song Contest schicken, das würde richtig reinknallen.“

Katja, 5:40

Für sie hatte der Song schon damals einen Signature-Move und stieg direkt mit der Hook ein.

Teach-In: ein Disco-Schatz von 1975

Katja geht am weitesten zurück, zu „Ding-a-dong“ von Teach-In, dem Siegertitel der Niederlande von 1975 in Stockholm. Sie kennt den Song aus ihrer Zeit als Moderatorin beim NDR:

„Und die NDR 1-Nacht hatte immer so besondere Schätze an Musik, also die dann nicht im Tagesprogramm liefen bei uns im NDR.“

Katja, 9:07

Alex hört den Song zum ersten Mal und findet ihn erstaunlich zeitlos.

Emmelie de Forest: ESC-Song und Radiohit zugleich

Alex‘ zweiter Favorit ist „Only Teardrops“, der Siegertitel für Dänemark 2013 in Malmö: Folk-Pop mit Flöten-Hook und hymnischem Refrain. Live klingt Emmelie de Forest für uns wie im Studio.

„Aber vor allem der Song erfüllt die ESC-Kriterien und Radiokriterien gleichzeitig.“

Alexander, 12:39

Katja sieht die Flöte als wiederkehrendes Siegerelement, etwa beim Kalush Orchestra.

Verka Serduchka: Trash mit System

Zum Abschluss schauen wir gemeinsam „Dancing Lasha Tumbai“ von Verka Serduchka, 2007 in Helsinki für die Ukraine. Hinter der Kunstfigur steckt Andrij Danylko, in der Ukraine ein Star als Komiker und Moderator. Für Katja ist der Auftritt episch:

„Erstmal das Thema Comedy spielt hier eine Rolle. Dann wieder ganz besonderer Auftritt. Und es wurde ja in mehreren Sprachen gesungen.“

Katja, 16:11

Weitere Favoriten

  • Conchita Wurst, „Rise Like a Phoenix“ (Österreich 2014), für Katja ein Song wie aus einem James-Bond-Film
  • Salvador Sobral, „Amar pelos dois“ (Portugal 2017)
  • Alyona Alyona & Jerry Heil, „Teresa & Maria“ (Ukraine 2024)
  • Loreen, „Euphoria“ (Schweden 2012)
  • Måns Zelmerlöw, „Heroes“ (Schweden 2015)

Unsere Einordnung

Die meisten Songs auf unserer Liste haben gewonnen: Teach-In 1975, Lordi 2006, Alexander Rybak 2009, Loreen 2012, Emmelie de Forest 2013, Conchita Wurst 2014, Måns Zelmerlöw 2015 und Salvador Sobral 2017, der Portugal den ersten ESC-Sieg überhaupt brachte. Rybaks 387 Punkte waren damals Rekord, sind aber wegen des geänderten Wertungssystems nicht mit heutigen Punktzahlen vergleichbar. Alle Sieger mit Punkten findest du in der ESC-Gewinner-Liste.

Auffällig ist, wie viele unserer Favoriten genau die Kriterien erfüllen, über die wir sonst beim deutschen Beitrag sprechen: ein klarer Hook, eine eigene Inszenierung, Mut zu Humor oder Landessprache. Warum Deutschland daran oft scheitert, steht im Artikel Warum verliert Deutschland beim ESC? Welche Faktoren wir meinen, erklären wir in Folge 15: So gewinnt man den ESC.

Häufige Fragen zur Folge

Welche ESC-Songs zählen Katja und Alex zu den besten aller Zeiten?
Unter anderem „Hard Rock Hallelujah“ von Lordi, „Fairytale“ von Alexander Rybak, „Run Away“ von SunStroke Project & Olia Tira, „Ding-a-dong“ von Teach-In, „Only Teardrops“ von Emmelie de Forest und „Dancing Lasha Tumbai“ von Verka Serduchka.
Wer ist der Epic Sax Guy?
Der Saxofonist des SunStroke Project, das 2010 in Oslo mit Olia Tira und „Run Away“ für Moldau antrat. Sein Saxofon-Einsatz ging im Netz viral.

Die Folge auf YouTube

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Transkript der Folge

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Katja: Ja, hier sind wir wieder mit dem Podcast Germany 12 Points, euer ESC-Podcast mit Alexander Scharff und Katja Feller. Wir freuen uns, dass ihr wieder mit dabei seid, egal wo ihr uns hört. In Frankfurt, in Düsseldorf, in Sao Paulo, in Norwegen. Ich glaube, wir werden international gehört, Alex. Was haben wir gesehen? Also das ist ja der reinste Wahnsinn. Danke, dass ihr wieder mit dabei seid.

Alexander: Los Angeles ist auf jeden Fall auch mit dabei, habe ich gesehen. Stimmt, stimmt, stimmt. Und natürlich London, Michael. Ja, Grüße nach London, Michael. Genau. Und bei uns das Besondere, der Podcast ist kurz und knackig und ihr seid quasi immer mit dabei. Keine Folge ist länger als 20 Minuten. Das heißt, ihr könnt den auch mal ganz schnell so zwischendurch hören, wenn ihr morgens im Bad rumfuhr, werkt euch schminkt oder dann im Auto unterwegs seid und zur Arbeit fahrt.

Katja: So, nun ist ja der ESC, Alex, schon eigentlich längst vorbei. Wir haben heute Sonntag, den 16. Juli, aber trotzdem haben wir uns vorgenommen, eine wunderbare Folge für euch zu machen. Denn was wir noch nie gemacht haben, in all den vier Monaten, nee, uns gibt es ja schon länger als vier Monate, vier und ein halben Monate. Mitte Februar, genau. Wir haben noch nie über unsere Lieblings-ESC-Songs gesprochen. Und das wollten wir heute mal machen, weil da haben wir ja jetzt dann Zeit für.

Und wir haben wirklich tief in der Kiste gekramt, weil man vergisst das dann ja auch. Man hat die dann noch so ein bisschen im Ohr. Es sind auch wirklich viele Tracks,

Alexander: die jedes Jahr einfach dazukommen auf die Liste der Tracks, die beim ESC gespielt werden. Das muss man ja auch mal sagen, also es läppert sich. Und auch die einem gefallen,

Katja: die wirklich auch Klassiker geworden sind. Alex, fangen wir doch gleich mal mit dir an, labern wir gar nicht lange rum. Fang an. Was ist dein erster All-Time-Classic-Eurovision-Song-Contest?

Einspieler: Eurovision-Song-Contest? Classic-Favorite?

Katja: Oh, man kann es auch noch komplizierter machen. All-Time-Classic-Favorite?

Alexander: Classic-Favorite of All-Time-of-the-Universe. Ja, genau.

Katja: Was gefällt dir? Also welcher Song?

Alexander: Ich steige direkt ganz groß ein, und zwar mit Lordi, Hard Rock Hallelujah. Die haben 2006 in Athen den ersten Platz für Finnland gemacht. Und das war richtig krass und beeindruckend mit diesen Masken und dem total eingängigen Hallelujah-Refrain, der auch teilweise für Rock ziemlich melodisch war. Das hat wirklich auch einige unserer ESC-Kriterien schon damals eben erfüllt, und deswegen waren das ein verdienter Sieg.

Katja: Ja, der Song hatte damals auch richtig eingeschlagen. Das war ja was ganz, ganz Neues. Die standen da gar nicht als normale Menschen auf der Bühne, sondern als Monster. Und das war so ein Schreck für das ganze klassische ESC-Publikum.

Alexander: Die Masken waren richtig aufwendig.

Katja: Und das war auch ein bisschen gruselig. Also sowas gab es halt noch nie. Und das war, glaube ich, ein Schock für ganz Europa.

Einspieler: Im positiven Sinne, ja.

Katja: Ja, vielleicht nicht für alle, aber man hat ja gesehen, es scheint ja dann doch irgendwie ganz gut angekommen zu sein. Sonst hätten sie den ESC damals ja nicht gewonnen.

Alexander: So, und was ist dein Favorit?

Katja: Ja, pass auf, dann fange ich an mit Alexander Rehbach mit Fairytale.

Einspieler: Der hatte 2009

Katja: den Eurovision für Norwegen gewonnen. Das war damals in Moskau. Mit seiner Violine. Und der hatte damals auch so einen ganz, ganz besonderen Auftritt gemacht. Nämlich nicht nur, dass er da fiedelnd mit seiner Violine auf der Bühne stand, sondern er hatte norwegische Tänzer, die so einen ganz typischen norwegischen Tanz dort aufgeführt hatten, aber in modern. Und dann kam seine Backgroundsängerin, die kam mitten im Song auf die Bühne. Und das war auch so eine ganz neue

Choreografie, was es früher eben auch noch nicht gab. Und dieser Song hatte mit 387 Punkten gewonnen. Das war ein Rekord in der Geschichte des Wettbewerbs. Tatsächlich.

Alexander: Aber der Typ hat auch wirklich ein charismatisches Auftreten, wie der locker über die Bühne slidet, auch mit der Violine. Wie locker das alles aussieht, was an Bewegung macht. Er ist wirklich ein richtiger Schambolzen. Ohne, dass er was sagt.

Katja: Und ich bin immer noch Fan. Ich glaube, ich habe mir diesen Track bei YouTube 50, 60 oder 70 Mal angeschaut. Ich liebe ihn immer noch. Und pass auf, auf seinem YouTube-Kanal, mit diesem Track, das hatte er in mehreren Aufnahmen, bis zu 24 Millionen Views. 24 Millionen. Das wird ja auch immer noch gehört. Ja, und das zeigt ja auch, dass... Dass nicht nur ich das so empfinde, sondern viele weitere auch.

Alexander: Ich empfinde das auch so. So, Alex, weiter mit dir. Jetzt kommt ein etwas unbekannterer Song, und zwar war es das Sunstruck Project und Oliya Tira. Das war dann die Sendung mit ihrem Song Runaway. Die sind 2010 in Oslo aufgetreten für Moldau. Und warum der Song so herausgestochen ist, wegen dem Epic-Saxophon-Guy, der mit einem Saxophon auf der Bühne gespielt hat. Und ich liebe Saxophon. Ich liebe Saxophon. War das dieses Ja, genau, genau, das war das.

Katja: Lass uns den noch mal anhören.

Einspieler: Den hören wir uns an, ja. Ja, komm.

Katja: Dann machen wir an dieser Stelle kurz Pause. Ihr könnt jetzt auch mithören, denn wir verlinken euch alle Songs, die wir hier besprechen, und dann könnt ihr euch das auch mit anhören mit uns. So machen wir das. Dann also bis gleich. Bis gleich. Wuh!

Alexander: Das ist schon ein ziemlich eingängiger Song, aber ich fand die Vocals tatsächlich nicht so stark, und deswegen ist das tatsächlich auch Platz 22 nur geworden. Also die Vocals müssen schon stimmen. Also ich fand

Katja: das Hammer. Ich fand den Track richtig, richtig gut.

Einspieler: Das war Eurodance vom allerfeinsten.

Katja: Muss ich sagen, würdest du das heute in den Eurovision Song Contest schicken, das würde richtig reinknallen. Ich fand das richtig, richtig

Alexander: gut. Und für den Saxophon-Guy hat sich das auch wirklich gelohnt, weil der wurde auf Social Media, das gab es nämlich auch 2010 tatsächlich schon, so alt ist der Scheiß schon. Und ja, es ist wirklich viral gegangen mit dem Saxophon-Guy. Und unter dem Video steht auch Looking for the Saxophon-Guy? Fragezeichen. Und hier gibt es mehr davon. Weil es ging eigentlich nur noch um ihn am Ende. Es ist so ein richtig

Katja: gute Laune-Song. Ja. Ich liebe diesen Track. Und mir hat nicht nur das Saxophon gefallen, mir hat total viel gefallen. Ich fand das Make-up von der Sängerin klasse. Das war gut, ja. Das ist auch ganz besonders. Sie hat so schöne blaue Augen. Dann hat sie ihn sehr, sehr future-mäßiges Kostüm. Ich fand den Sänger nicht stark, aber ich fand sie stark. Und weißt du, was die auch richtig gemacht hatten? Die hatten schon einen Signature-Dance-Move. Erstmal mit dem Saxophon,

aber auch insgesamt gab es das schon. Und das war ja 2010.

Alexander: Das war 2010, ja.

Katja: So, pass auf. Du erinnerst dich, dass Spotify die Musikindustrie verändert hat. Sprich, dass die Tracks dort direkt mit der Hook einsteigen müssen, weil das Tracking der ersten 30 Sekunden so wichtig ist. Und sie erst ab der 30. Sekunde oder 31. Sekunde Geld bekommen, wenn du so lange durchhältst und hörst. Und die sind direkt mit der Hook eingestiegen. Und das ist ja genau das, wie Spotify die Musikindustrie verändert hat, dass die Songs anders gestrickt wurden. Und das haben

die damals schon gemacht. Die wissen ganz genau, wie es funktioniert. Und ich finde, der Song ist extrem unterbewertet. Aber es passt auch zu Spotify,

Alexander: weil Spotify ist tatsächlich 2006 an den Start gegangen. Also das könnte auch sein, dass man da Spotify schon im Kopf gehabt hat. Für diesen Song.

Katja: Okay, das müssten wir nochmal nachrecherchieren.

Alexander: Die anderen sozialen Netzwerke haben das auch gemacht, dass sie den View ab 30 Sekunden gezählt haben.

Einspieler: Daumen hoch und hört euch

Katja: das an, wenn ihr gute Laune braucht.

Alexander: Dein Song, Katja, du bist dran.

Katja: Wir gehen jetzt mal ein ganzes Ende zurück. Noch weiter als

Alexander: 2010, oha. Ja, und zwar

Katja: ins Jahr 1975. Da hat eine niederländische Band den Eurovision Song Contest in Stockholm gewonnen. Ja, war Nummer eins in der Schweiz und in Norwegen. Und die Band heißt Teach In und der Song Ding-a-Dong. Und den hören wir uns jetzt mal an. Ich sag's nochmal. Teach In Ding-a-Dong. Der ist relativ kurz, da geht's ca. nur zweieinhalb Minuten.

Alexander: Dann bis gleich. Wir sind gleich wieder zurück. Ding-ding-ding-dong. Da hat er am Ende ja noch was kaputt gemacht bei mir.

Einspieler: Ja, da wurde noch was zerschlagen.

Katja: Und Alex, kanntest du den Song? Hast du den schon mal

Alexander: gehört? Nee, den hab ich tatsächlich noch nie. Gehört, aber das ist eigentlich schon fast wieder zeitgemäß, der Song. Das ist total zeitlos, finde ich.

Katja: Genau, das ist aus der Disco-Area von 1975. So ein Upbeat Disco-Song mit Symphonieorchester sogar noch im Hintergrund gespielt. Ja, wirklich schön. Richtig klasse. Das ist ein Song, der mich sehr berührt hat. Und weißt du, woher ich den Song kenne? Nee, das weiß ich nicht. Du weißt ja, ich hab früher für den NDR moderiert und Reportagen gemacht und so weiter und so fort. Und ich hatte ab und zu die NDR 1-Nacht moderiert. Das heißt, für den ganzen Norden, für alle vier

Bundesländer. Und die NDR 1-Nacht hatte immer so besondere Schätze an Musik, also die dann nicht im Tagesprogramm liefen bei uns im NDR. Und da lief öfter dieser Song. Und das war wirklich einer meiner Lieblingstracks. Der hat sofort eingeschlagen. Das war mein Gute-Laune-Song in der Nacht. Da bin ich richtig abgegangen. Ich hab das ganze Studio laut gedreht. Das hat richtig gebebt. Ich bin da abgegangen im Studio, hab dazu getanzt. Das hat mir sofort gefallen. Ich hab mich

immer wieder gefreut, wenn wir den in der Playlist hatten. Und der hat sich so richtig ins Gedächtnis eingebohrt. Ich kann euch empfehlen, hört den euch mal an. Ein wunderschöner Track. Teach in Ding-a-Dong. Ding-ding-ding-dong. Alex, weiter geht's mit deinem.

Alexander: Ja, Katja, jetzt haben wir eigentlich nur noch Zeit für jeweils einen Track. Das heißt, wir müssen uns jetzt hier festlegen. Das mache ich jetzt auch. Und zwar Emily DeForest mit Only Teardrops 2013 in Malmö. Den müssen wir uns auch noch mal anhören, den Song, würde ich sagen. Den hab ich noch

Katja: ganz genau im Kopf, tatsächlich. Den hast du noch

Alexander: im Kopf? Ja, den hab ich noch ganz genau. Nee, ich hab den tatsächlich gerade nicht mehr im Kopf. Echt? Ja! Der ist mir irgendwie rausgerutscht.

Katja: How many times I do-do-do.

Einspieler: Only Teardrops. Ja, ja, genau, genau.

Alexander: Der Only Teardrops. Genau, jetzt hab ich ihn auch wieder in dem Kopf. Ein Song, der danach auch noch total lange und auch immer noch im Radio gelaufen ist, weil es ist nicht nur ein Song, der im ESC gut funktioniert, sondern das ist halt auch ein richtig guter Radiosong. Ein Folk-Pop mit so einer Flöten-Hook und so leichten Drums und so einen hymnischen Refrain hatte der gehabt. Also total toll und der ist wirklich mir auch im Kopf geblieben. Also jetzt ist er mir

gerade nicht im Kopf geblieben, aber jetzt, wo du den gesungen hast, ist er sofort wieder da gewesen und das hat so eine krasse Wiedererkennung im Radio und der bleibt einfach im Kopf und immer, wenn du den wieder neu hörst, dann fühlst du das einfach.

Katja: Möchtest du den denn nochmal hören kurz?

Alexander: Ja, ich möchte den nochmal hören. Okay, dann hören wir

Einspieler: den jetzt kurz. Und für euch ist er

Alexander: natürlich wieder verlinkt. Bis gleich.

Katja: Und, wie geht's dir jetzt? Super!

Alexander: Also sie hat live ja auch so eine gute Stimme. Ich hab ja vor allem die Radio-Version im Kopf, weil das so oft im Radio lief. Aber live klingt das ja eigentlich fast noch besser. Die klingt ja

Einspieler: wirklich richtig, richtig, richtig,

Alexander: richtig gut. Das muss man ja echt mal sagen.

Katja: Perfekt klingt sie. Also anders kann man das nicht sagen.

Alexander: Total klar. Da waren überhaupt gar keine Sachen drin, wo man sagen könnte, das ist irgendwie komisch, die Live-Situation und so. Gar nichts. Das klingt wie eine Studio-Version.

Katja: Sie hat so eine tolle Stimme und da merkt man eben, was das ausmacht im Gegensatz zu Abba und Töner.

Alexander: Ja, das ist ein absoluter Siegersong und auch ein absoluter epischer Siegerauftritt mit der Flöte. Das ist sowas von toll.

Katja: Die Flöte ist ja ein wiederkehrendes Siegerelement. Beim Kalusch-Orchester von der Ukraine war das ja auch so, dass die Flöte eine Hauptrolle spielte. Und wir hatten auch, ich weiß nicht, war das auch Moldau vor ein paar Jahren, wo dieser kleine Flötist auf der Bühne war. Der war so ein bisschen verkleidet wie, der hatte glaube ich so eine lustige Haube mit zwei, was war denn das, mit zwei Ästen oder sowas dran, der da auch rumgelaufen ist auf der Bühne.

Und geflötet hat. Also es ist ein wiederkehrendes, sehr erfolgreiches Instrument, wenn es dann richtig eingesetzt wird und richtig gespielt wird.

Alexander: Aber vor allem der Song erfüllt die ESC-Kriterien und Radiokriterien gleichzeitig. Das ist unfassbar. Das muss man erstmal schaffen. Das muss man wirklich erstmal schaffen.

Katja: Der Song zeigt, dass es tatsächlich möglich ist. Ich habe mir noch aufgeschrieben, weil wir haben ja leider nicht mehr Zeit, alle durchzugehen, intensiv. Aber einer meiner All-Time-Favorite-ESC-Songs ist auch Conchita Wurst mit Rise Like a Phoenix. Das ist ja nun wirklich episch. Das könnte im Film James Bond gespielt werden. Absolut, ja. Überall. Also auch dieser Song erfüllt alle ESC-Kriterien. Das muss man einfach mal sagen. Und dann natürlich noch

Salvador Sobral, 2017 für Portugal. Der ESC war damals in Kiew mit dem Song. Ich kann es leider nicht ganz richtig aussprechen, weil ich kann kein Portugiesisch. Amar Pelos-Deus, Liebe für zwei. Und das Lied wurde von seiner Schwester Luisa Sobral geschrieben und komponiert. Das war übrigens der erste Song, der für Portugal gewonnen hatte beim ESC seit dem ersten Auftritt im Jahr 1964. Da gab es auch einen Sieg.

Alexander: Ja, ich habe noch ein paar auf meiner Liste. Jetzt muss ich sie wieder aufmachen, weil ich habe tatsächlich immer noch die in der Bauchmesse. Schön war. Und zwar Aliona und Jerry Heil mit Teresa und Maria für die Ukraine 2024. Das war ein...

Einspieler: Den fand ich auch so toll. So toll. Das war so toll. Den fand ich auch so toll.

Alexander: Lorine mit Euphoria aufgeschrieben, weil das auch eine absolute ESC-Legende ist, wie ich finde. Und weißt du, wer auch eine schwedische ESC-Legende ist? Und zwar Måns Zelmerlöw mit seinem Song Heroes, der dann auch später mit Petra Medre moderiert hat. Den fand ich auch richtig toll.

Katja: Ja, das haben wir ja alle auch noch im Kopf. Ja. Ich habe noch einen auf der Liste und den müssen wir uns wirklich nochmal alle zusammen ansehen und anhören, weil das ist wirklich ein ESC-Banger, ein Klassiker, der immer noch gehypt wird. Und zwar ist das auch die Ukraine. Die haben ja wirklich ein paar Sachen rausgeknallt. Und zwar Werka Serdutschka. Die hatten damals in Helsinki 2007 den zweiten Platz belegt mit dem Song Dancing Laschetumbay. Und das Besondere ist, die singen da

auch Deutsch. Also so viel gesungen wird er eigentlich nicht. Es ist gut. Der Song ist episch, beziehungsweise der Auftritt ist episch.

Alexander: Die Kostüme, ja.

Katja: Die Kostüme, genau. Das ist total abgespaced. Dann der Sänger Andri Michalowitsch. Oh Gott. Andriich Michalowitsch Danilko. Der ist in der Ukraine ein Superstar. Komponist, Comedian, Fernsehmoderator. Der hat dort, ja, eine Frau dargestellt mit einer Disco-Kugel und einem Satelliten.

Einspieler: Das ist total lustig.

Katja: Und der Auftritt ist episch. Das müssen wir uns anschauen. Zusammen. Werka Serdutschka mit Dancing Laschetumbay.

Alexander: 2007 für die Ukraine.

Katja: Falls ich es falsch ausgesprochen habe,

Einspieler: bitte steinigt mich nicht. Bitte nicht. Lass uns einfach

Katja: nochmal zusammen zum Abschluss Spaß haben und uns diesen Auftritt ansehen. Das machen wir jetzt. Ah.

Einspieler: Okay. Happy End. Okay. Happy End. Herrlich, herrlich, herrlich. Oh mein Gott. Das müsst ihr euch

Katja: wirklich ansehen. Und auch dieser Song erfüllt sehr, sehr viele unserer ESC-Kriterien. Auf jeden Fall, ja. Die ganz weit nach vorne führen. Bis zum Sieg. Der Song hat es ja auf Platz 2 geschafft. 2007. Erstmal das Thema Comedy spielt hier eine Rolle. Dann wieder ganz besonderer Auftritt. Und es wurde ja in mehreren Sprachen gesungen. Am Anfang Deutsch. Dann wurde auf Englisch gesungen. Tanze war die klare Show, habe ich verstanden. Auf Russisch. Also gut tanzen.

Dann auf Ukrainisch war, glaube ich, auch was dazwischen.

Alexander: Und tanzen hat er auch nochmal auf Deutsch gesungen. Und dann zwischendurch kam auch nochmal ein Aha. Das war ja dann auch wieder Deutsch.

Katja: Ja, ja, ja, genau. Also so mit den Sprachen zu jonglieren, das ist ja auch immer gut beim ESC. Hat man ja jetzt auch wieder mit Espresso Macchiato gesehen in diesem Jahr. Ach, herrlich. Ich liebe diesen Auftritt. Toll, toll, toll. Und damit können wir eigentlich auch die Podcast-Folge schließen. Es hat so Spaß gemacht.

Alexander: Es ist ein Happy End, genau wie er es am Ende auch singt.

Einspieler: Ein Happy End für den Podcast.

Katja: Ja, wir haben ja nächste Woche auch noch eine Folge.

Alexander: Ja, wir sind nächste Woche auch wieder da.

Katja: Also ganz Happy Ending.

Alexander: Aber auch Happy End für heute.

Einspieler: Happy End für heute, genau.

Alexander: Man kann ja zwischendurch immer mal wieder ein Happy End gebrauchen.

Einspieler: Okay, wir hören jetzt auf.

Alexander: Ja, jetzt müssen wir wirklich aufhören.

Einspieler: So, wir freuen uns, wenn wir das nächste Mal wieder mit dabei sind. Tschüss, sagen Alex und Katja.

Alexander: Drückt auf Follow, schreibt einen Kommentar. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.

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Der ESC-Podcast, der will, dass Deutschland wieder gewinnt.

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