
ESC Hot Takes zum Saisonfinale: In Folge 28, der letzten Folge unserer ersten Staffel, spielen wir drei Runden mit schnellen Fragen, Satzanfängen und „Unpopular Opinions“ rund um den Eurovision Song Contest. Dabei fällt auch der Satz, der dieser Folge ihren Titel gibt: „Australien gehört raus aus dem ESC.“ Außerdem verraten wir, wen wir für Deutschland zum ESC 2026 schicken würden, welcher Moment uns am meisten mitgenommen hat und ob die Jury oder das Publikum den besseren Musikgeschmack hat.
Die wichtigsten Aussagen
Volksmusik für Deutschland?
Alex würde für 2026 Lyza im Duett mit einer anderen TikTok-Sängerin schicken, weil ihre Stimmen zusammen stark klangen. Katja hat eine provokantere Idee: Volksmusik in Tracht, wie im Musikantenstadl.
„Das ist so der Gedanke für ganz TikTok-Deutschland, obwohl es wahrscheinlich dann schon wieder cool wäre, weil es so trashig wäre. Und genau das ist ja der Moment, den wir brauchen für Deutschland.“
Die emotionalsten ESC-Momente
Für Alex war es der Auftritt von Bambie Thug für Irland 2024, den er auf Katjas Sofa gesehen hat:
„Ich war einfach nur noch erschlagen von diesem Auftritt tatsächlich.“
Katja nennt zwei Momente: den „Eurodab“ von Käärijä und Baby Lasagna, der uns 2025 mehrfach wachgemacht hat, und Salvador Sobrals Sieg 2017, der sie bis heute zu Tränen rührt.
Publikum oder Jury?
Bei den Satzanfängen verrät Alex, was er heimlich feiert:
„Ich feiere es ziemlich, wenn das Publikumsvoting ganz anders ist als das Juryvoting, weil ich finde, das Publikumsvoting ist meistens viel besser als das Juryvoting.“
Katja stimmt am Ende zu. Die Jury sei gegen Punkteschiebereien eingeführt worden, doch auch in der Branche gebe es Netzwerke. Als Beispiel nennt sie Loreens Sieg 2023. Passend dazu lautet eine ihrer Unpopular Opinions: Loreen 2023 war langweilig.
„Australien gehört raus“
Katjas heißeste These kommt in der letzten Runde:
„Aber Australien gehört raus aus dem ESC.“
Alex hält dagegen:
„Oh, das sehe ich anders. Australien hat doch auch immer ganz nette Beiträge und ich will auch mal ein ESC in Sydney haben.“
Ohne Nachbarn kein Finale?
Dass Nachbarländer füreinander stimmen, halten wir beide für teilweise richtig. Katja erklärt es nicht mit Absprachen, sondern mit Menschen, die in anderen Ländern leben, und gemeinsamer Geschichte wie im ehemaligen Jugoslawien:
„Und weil die Kulturen einfach so eng miteinander verknüpft sind.“
Weitere Hot Takes aus der Folge
- Bester Look aller Zeiten: für Alex das CD-Kleid von Moderatorin Hazel Brugger 2025, für Katja das Glitzer-Outfit von Verka Serduchka 2007.
- Moderation: Petra Mede aus Schweden könnte jeden ESC moderieren.
- Nie wieder: Katja würde den deutschen Beitrag von 2023, Lord of the Lost, nicht noch einmal schicken.
- „Kein deutscher ESC-Song schlägt ‚Satellite‘“: Katja hält mit Guildo Horn dagegen.
- „TikTok ruiniert den ESC“: Für Alex stimmt das nur zur Hälfte. Hooks kommen früher, kreativ bleibt der ESC trotzdem.
- Ein Land, das immer wieder überrascht: die Ukraine.
Unsere Einordnung
Hot Takes sind zugespitzte Meinungen, kein Faktencheck. Ein paar Zahlen zur Einordnung: Lena gewann 2010 mit „Satellite“ den bisher letzten deutschen ESC-Sieg, Guildo Horn wurde 1998 mit „Guildo hat Euch lieb!“ Siebter, Lord of the Lost landeten 2023 auf dem letzten Platz. Loreen gewann 2023 mit „Tattoo“ und 583 Punkten. Alle Ergebnisse findest du unter Deutschland beim ESC: alle Platzierungen und in der ESC-Gewinner-Liste.
Unsere Debatte über Jury und Publikum hat einen festen Rahmen: Beide vergeben im Finale je einen eigenen Punktesatz, dazu kommt seit 2023 die Online-Stimme „Rest of the World“ für Zuschauer aus Ländern, die nicht teilnehmen. Details stehen bei den ESC-Regeln. Deutschland ist 2026 übrigens nicht mit Volksmusik angetreten, sondern mit Sarah Engels und „Fire“ (Platz 23). Wie es weitergeht, liest du auf unserer Seite zum ESC 2027.
Die Folge auf YouTube
Transkript der Folge
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Katja: Hier ist er wieder, euer ESC Nummer 1 Podcast, Germany 12 Points. Ja, wir können das wirklich sagen. Wir sind der Nummer 1 Podcast, nämlich bei Apple Podcasts, der wichtigsten Podcast-Plattform in the Universe. Ja, genau. Wenn ihr nämlich ESC eingebt in die Suche, sind wir Nummer 1 und das haben wir nur euch zu verdanken. Vor dem NDR. Ja, vor dem offiziellen ESC-Podcast vom Norddeutschen Rundfunk. Das haben wir nur euch zu verdanken.
Alexander: Wer ist jetzt der offizielle ESC-Podcast?
Katja: Ja, wir werden ja teilweise wirklich fast so wahrgenommen. Also, wenn man das an den Social-Media-Kommentaren so sich durchschaut, Alex, dann denkt man... Hat man so ein bisschen das Gefühl, ja. Und das ist ja der Wahnsinn, Alex, wo wir überall gehört werden. Also, irre.
Alexander: Echt, ja wirklich, Katja. Ich habe hier wirklich eine ganz lange Liste mit Leuten. Reading in England, um es richtig auszusprechen zum Beispiel. Du hast ja auch eine Liste hier mit Städten.
Katja: Berlin, Frankfurt, Essen, Wien, Duisburg, viele Grüße auch nach Winsen, natürlich in meiner Heimatstadt Graswald. Sprühfelden in Salzburg. Wahnsinn. Kitzingen, wir werden sogar in Marrakesch gehört, Alex, in Marrakesch.
Alexander: Ja, unfassbar. Sao Paulo, L.A., ja, unfassbar.
Katja: Dresden, Neubrandenburg, Rostock, also die Liste nimmt kein Ende.
Alexander: Grüße an euch alle. Grüße nach sonstwohin. Wo ihr seid, wo ihr uns hört. Nach Wodgau in Hessen, nach Bielefeld. Haben wir schon Kitzingen gesagt?
Katja: Ganz, ganz liebe Grüße. Ich glaube ja. Ich weiß nicht, wenn nicht, dann jetzt nochmal Kitzingen. Auch zu euch liebe Grüße. Schön, dass ihr immer mit dabei seid bei Germany 12 Points. Das ist unfassbar, von wo ihr einseitet. Genau. Und heute haben wir uns für euch was ganz Besonderes ausgedacht. Wir machen so eine kleine Spielrunde im Podcast. Alex.
Alexander: Boah, da kriege ich ja richtig Bammel jetzt hier.
Katja: Das Spiel geht ganz einfach. Wir stellen uns gegenseitig kurze Fragen und der andere muss antworten zum ESC. Zack, zack, zack soll das sein. Zack, zack, zack, zack. Genau. Und zwar habe ich da eine Liste rumgeschickt an uns beide, wo wir uns jeweils Fragen rauspicken sollten. Wir wissen nicht, welche Fragen sich der andere rausgepickt hat zum Eurovision Song Contest und der andere muss jeweils spontan darauf antworten. Und du kriegst direkt die erste Frage, Alex, von mir zugeschossen.
Ich habe Angst. Frage Nummer eins. Und du musst ganz schnell antworten. Aus dem Bauch heraus, okay? Ja. Wer hat den besten Look aller Zeiten beim ESC gehabt?
Alexander: Hazel Broga mit ihren CDs.
Katja: Du meinst dieses Kleid mit den CDs? Ja, genau. Jetzt in der Moderation. Das fand ich auch cool, muss ich sagen. Coole Antwort. Da bin ich auch nicht so schnell drauf gekommen. Ja. Ich hätte tatsächlich die Ukraine genommen von 2007 mit Verka Serduchka, was wir beim letzten Mal auch besprochen haben, mit diesem Glitzer-Disco-Outfit und diesem bunten Stern auf dem Kopf. Das war für mich richtig schöner Trash. Ich liebe es.
Alexander: Es war wirklich sehr, sehr, sehr trashig, ja.
Katja: Jetzt von dir eine Frage.
Alexander: Wen würdest du sofort als ESC-Moderator oder Moderatorin feuern? Feuern? Ja.
Katja: Oh Gott, das ändert sich ja immer.
Alexander: Ja, jetzt musst du überlegen.
Katja: Wen ich jedenfalls immer nehmen würde, wäre unsere Frau Mede aus Schweden. Die ist absolut der Knaller. Petra Mede. Ja, Petra kannst du bei jedem ESC auf die Bühne stellen. Das ist für dich der Knaller.
Alexander: Ja, die kann eigentlich alle moderieren, egal von welches Land.
Katja: Ja, die möchte ich immer sehen. Die möchte ich immer sehen. So, Alex, nächste Frage an dich. Wen würdest du für Deutschland 2026 schicken?
Alexander: Tatsächlich habe ich auf TikTok geantwortet. Ich habe gesehen, wie unsere, wie heißt die jetzt nochmal, Laisa mit einer anderen TikTokerin, die auch richtig gut singen kann, im Duett gesungen hat. Und die Vocals von denen haben richtig gut zusammen geklingt. Da war gar keine Musik im Hintergrund, aber die hatten richtig starke Vocals zusammen. Die würde ich beide zusammenschicken. Weißt du, wen ich schicken würde? Wen denn?
Katja: Ich würde für nächstes Jahr Volksmusik senden. Oha.
Einspieler: So richtig schön in Trachten, in deutschen Trachten.
Katja: So richtig üble Volksmusik. Also üble. Das ist jetzt so der Gedanke.
Alexander: Wie beim Musikantenstadel in der ARD.
Katja: Ja, ja, ja, genau sowas. Das ist so der Gedanke für ganz TikTok-Deutschland, obwohl es wahrscheinlich dann schon wieder cool wäre, weil es so trashig wäre. Und genau das ist ja der Moment, den wir brauchen für Deutschland. Und deswegen würde ich Volksmusik schicken.
Alexander: Wer sollte nie wieder zum ESC zurückkehren? Also welcher Sänger? Oder Sängerin. Ja. Oder es oder.
Katja: Ich würde tatsächlich unseren ESC-Auftritt von 2023 nicht nochmal schicken.
Alexander: Ach, Lord of the Lost. Du meinst Lord of the Lost. Ja. Die Rockband. Genau. Oh ja, für die war das ja nur ein Tour-Store. Bin ich dran? Ja, du bist dran.
Katja: Okay, vielleicht habt ihr ja aufgepasst und wisst besser, wer jetzt dran ist. Ich mach dann weiter. Was war der emotionalste ESC-Moment, Alex, für dich? Boah. Das war geil.
Alexander: Ja, glaube ich. Also jetzt nicht emotional im Sinne von sentimental, sondern emotional im Sinne von, das hat mich richtig aufgefeilscht. Das war Bambi Thug mit ihrem Schockersong. Das hat mich so aufgefeilscht. Du weißt noch, ich saß bei dir im Wohnzimmer und bin fast vom Sofa gefallen, als sie diesen Exorzismus da live auf der Bühne durchexerziert haben. Und ich bin wirklich, ich bin nicht mehr, also das war wirklich, ich wusste nicht mehr, was ich fühlen sollte. Ich wusste nicht mehr, was ich denken sollte.
Ich wusste gar nichts mehr. Ich war einfach nur noch erschlagen von diesem Auftritt tatsächlich.
Katja: Ich habe zwei emotionale ESC-Momente. Einmal fand ich das dieses Jahr total cool mit Eurodab. Du weißt, wie der Song uns aufgepeitscht hat. Dab, dab, dab. In sehr vielen Momenten, wo wir einfach nur total müde waren und wir haben dann Eurodab von Kerja gehört und wupp, haben wir den Energydrink gehabt. Ja. Und der zweite emotionalste ESC-Moment, beziehungsweise eigentlich ja der größte. Von dem ich ja auch schon erzählt hatte. Oh, jetzt kommen ja direkt wieder fast die Tränen.
Oh. Und zwar von Salvador Sobral. 2017, als er den ESC gewonnen hat, hatte mich das da schon zu Tränen gerührt. Und ich habe den Song ja auch auf der Beerdigung meines Papas gespielt, weil ich den so berührend fand. Und deswegen ist das, glaube ich, jetzt kommen mir schon die Tränen. Ach Gott. Ist das, glaube ich, der…
Alexander: Das ist wirklich sehr emotional, ja.
Katja: Der emotionalste ESC-Moment für mich überhaupt. Weil der Song einfach so schrecklich war. Ja. Und das ist das, was so schön ist.
Alexander: Welcher Act war besser live als im Studio? Das weiß ich nicht.
Katja: Die Frage kann ich dir nicht beantworten. Ich war ja nicht im Studio dabei.
Alexander: Ja, aber man hat ja vorher, das wurden ja immer die Musikvideos hochgeladen und da fallen mir tatsächlich gleich zwei ganz aktuelle Songs ein. Und zwar fand ich die Live-Version von Juval Rafael mit ihrem Song, der klang live noch einen Tick besser als die Studio-Version. Und welcher Song auch deutlich besser klang als die Studio-Version, war Cha-Cha-Cha tatsächlich von Finnland. 223 von Kerja. Stimmt. Der hatte live eine ganz andere Wirkung, weil da ja auch die Kostüme noch mit dabei waren.
Zwei unserer Favorites, die halt live besser geklungen haben.
Katja: Dann haben wir diese Runde abgeschlossen. Ich habe ja noch ein bisschen was mehr vorbereitet. Und zwar… Uh. Ja, ja, genau. Jetzt riecht wieder Angst. Machen wir jetzt… Spielen wir jetzt sozusagen das Spiel weiter und wir geben einen halben Satz vor und der andere muss den beändern. Muss den beenden, nicht beenden. Beenden. So. Pass auf. Erster Satz. Wenn ich ein Maljury-Mitglied wäre, dann… Uh.
Alexander: Dann würde ich Salvador Sobral jedes Jahr zehn Punkte geben, wenn der teilnimmt, weil Musikalität ist wichtiger als Pyro-Effekte. Jetzt du. Deutschland braucht beim ESC dringend… Oh. Danke.
Einspieler: Wo soll ich anfangen? Ja. Ja. Ja. Ja. Was ist das?
Katja: Ach so, ich bin ja dran, ich bin ja dran. ESC ohne Trash ist wie…
Alexander: ESC ohne Trash ist wie Brot ohne Butter, es muss einfach witzig sein.
Katja: Finde ich auch, da stimme ich zu. Jetzt du.
Alexander: Ein Land, das mich immer wieder überrascht ist… Puh. Die Ukraine. Die Ukraine. Ja.
Katja: Die sind wirklich so krass kreativ und die sind ja immer ganz weit mit vorne bei. Also die gehen auch immer ganz weit vorne. geben sich Mühe, die sind top.
Einspieler: Ja, wirklich. Ich bin dran, ne? Ja. Ich warte.
Katja: Pass auf, ich habe eine Frage für dich rausgesucht. Die ist sehr speziell. Ich könnte mich stundenlang aufregen über...
Alexander: Weiß ich jetzt gar nicht, ehrlich gesagt.
Katja: Du hast dich da schon aufgeregt über gewisse Dinge. Stundenlang auch im Podcast gefühlt, wo ich nur wieder einschreiten musste.
Einspieler: Ich weiß das gar nicht mehr. Worauf habe ich mich aufgeregt?
Alexander: Ich verdränge das immer danach. Ich reg mich dann auf. Dann ist alles raus. Über den deutschen Auftritt, über die Kommentare, über Stefan Raab, über Abba und Tünda. So, weiter. Okay, weiter. Ich war kurz davor, den Fernseher auszumachen, als...
Katja: Beim ersten Halbfinale war viel zu viel Stroboskop mit dabei und ich war da gerade krank. Und das konnte ich einfach nicht mehr sehen. Da war... Da habe ich den Fernseher tatsächlich ausgemacht.
Alexander: Krass. Ja, da war wirklich viel. Das war wirklich kaum auszuhalten. Ich hatte auch Kopfschmerzen am Ende.
Katja: Ja, ging mir tatsächlich auch so. Deswegen hatte ich da den Fernseher nachher ausgeschaltet. Alex, ich feiere es heimlich, wenn...
Alexander: Ich feiere es ziemlich, wenn das Publikumsvoting ganz anders ist als das Juryvoting, weil ich finde, das Publikumsvoting ist meistens viel besser als das Juryvoting. So von der Songauswahl her.
Katja: Ja, und das bringt auch so eine gewisse Spannung rein. Das ist cool, das stimmt. Und letzte von dir. Ach so, letzte von dir.
Alexander: Jetzt bin ich in den Aussetzer gehabt. Ich verstehe den Hype um... einfach nicht.
Katja: Was hast du mir jetzt da für einen Satz? Ich verstehe den Hype um... einfach nicht. Oh!
Einspieler: Uh, Hot-Tag.
Alexander: So hot ist der Film im Podcast jetzt auch nicht mehr.
Katja: Provokant, provokant, provokant. Das stimmt. Zwinker, zwinker, zwinker.
Einspieler: Oh, das war böse, oder? Ja, das war böse.
Katja: So, naja, ein bisschen Aufreger müssen wir ja auch schaffen.
Alexander: Wir sind jetzt ja bei Hot-Tags, dann passt ja das nächste Spiel auch ganz gut. Ach so.
Katja: Man könnte es auch nennen Unpopular Opinions.
Einspieler: Ja, das stimmt. Okay.
Katja: Soll ich direkt mal weitermachen?
Alexander: Ja, das nächste Spiel.
Katja: Genau, das nächste Spiel und das letzte Spiel hier im Podcast heute Unpopular Opinions.
Einspieler: Achtung, Lorraine 2023
Katja: war einfach langweilig. Auf jeden Fall.
Alexander: Das war wirklich ja auch kein Publikumsliebling. Das muss man ja, da passt es wieder, was ich gesagt habe, gerade mit dem Publikum dazu, die einfach nur von der Jury hochgehypt worden ist. Ach so, dann bin ich ja jetzt dran mit Kein deutscher ESC-Song schlägt Zettel leid.
Katja: Doch, der von Gildo Horn. Gildo hat euch lieb. Hoffentlich hat er das. Ah, ich bin dran, ne? Oh, das ist jetzt wahrscheinlich ziemlich provokant wieder. Aber Australien gehört raus aus dem ESC.
Alexander: Oh, das sehe ich anders. Australien hat doch auch immer ganz nette Beiträge und ich will auch mal ein ESC in Sydney haben. Dann haben wir nämlich einen Grund, da hinzufliegen.
Einspieler: Ja, das ist eine gute Idee.
Alexander: Die meisten ESC-Songs klingen alle gleich.
Katja: Stimme ich nicht zu. Ich liebe beim ESC diese Abwechslung. Ich auch. Und ich freue mich immer über Überraschungen.
Alexander: Und vor allem kommen ja viele Trends auch vom ESC. Das muss man ja mal sagen. Das ist ein richtiger Trendsetter.
Katja: Oh, jetzt kommt noch eine An... Nee, du bist ja dran, ne? Nee, ich bin dran? Du bist dran. Ohne Nachbarn kommt man nicht ins Finale.
Einspieler: Ja, das stimmt zum Teil.
Alexander: Also es gibt ja immer wieder Nachbarn, die für ihre Nachbarn voten. Und die dann da reinzubringen.
Einspieler: Das stimmt schon.
Alexander: Also geografische Nachbarn.
Katja: Genau, geografische Nachbarn, aber auch nur, weil natürlich aus diesen Ländern auch viele andere dort wohnen. Und weil die Kulturen einfach so eng miteinander verknüpft sind. Also zum Beispiel aus dem ehemaligen Jugoslawien, das war ja mal ein Land. Und dass die dann durchaus für sich gegenseitig abstimmen, das macht ja auch einfach Sinn. Weil, weil die Leute halt sich sehr vermischt haben natürlich.
Alexander: Auf jeden Fall, auf jeden Fall, ja. ESC-Moderationen sind meistens Fremdscham pur und die sollte man abschaffen.
Katja: Nein, das sehe ich nicht so. Bitte bleiben. Bitte bleiben und bitte schön kreativ sein und lustig sein. Es macht Spaß.
Alexander: Aber nur, wenn Petra Mehle moderiert. Ja, genau.
Katja: Achtung, Achtung, oh, jetzt. TikTok ruiniert den gesamten ESC. Ja, also
Alexander: es verändert ihn auf jeden Fall. Man muss halt auf andere Sachen achten. Man muss auf TikTok ziehen, die Hook muss früher kommen. Aber es ist trotzdem musikalisch immer noch kreativ. Also sehe ich nur zu 50% so. Achso, ich bin. Ja, tatsächlich. In Anschluss wieder an meine Aussage von vorhin. Das Publikum hat den besseren Musikgeschmack. Es hat ja, ja. Ja.
Katja: Wie antwortet man da jetzt? Ja, ich glaube, die Jury, die Jury, die Jury wurde ja eingeführt wegen dieser Punkteschieberei. Ja. Aber letztendlich passiert das innerhalb der Jury ja auch. Das haben wir ja auch als Erfolgsfaktor herausgefunden, dass die Musikindustrie innerhalb ja so vernetzt ist. Und die Promotion innerhalb der Musikindustrie, innerhalb der Branche ist halt extrem wichtig. Und das haben wir bei Lorraine 2023 gesehen, weshalb die dann auch den ESC gewonnen hat.
Also deswegen würde ich sagen, das Publikum hat den besseren Musikgeschmack. Ja, und jetzt haben wir schon wieder
Alexander: gar keine Zeit mehr, Katja. Ja!
Einspieler: Jetzt laufen wieder die Tränchen bei mir. Ich reibe mir gerade schon die Augen. Auch das ist so schade, dass es schon wieder
Alexander: vorbei ist. Das ist die allerletzte Folge von unserem ESC. Die aller, aller, allerletzte Folge, Katja. Kannst du dir das vorstellen? Ja, ich bin
Einspieler: auch ganz traurig und ich reibe mir
Katja: schon die Augen. Die aller,
Einspieler: aller, aller, aller, aller, allerletzte
Katja: Folge vom Podcast
Einspieler: Germany 12 Points
Katja: mit Alexander Scharff und
Alexander: Katja Feller.
Katja: Wir danken euch, dass ihr dabei wart und dass wir es innerhalb von so, so, so kurzer Zeit, nämlich innerhalb von viereinhalb Monaten auf Platz eins, das muss man sich mal vorstellen, das ist ganz schwierig als Podcast Reichweite zu erzielen, weil es keinen Vorschlagsalgorithmus
Alexander: gibt. Danke, danke, danke, danke, danke.
Katja: Das haben wir nur euch zu verdanken. Und wir machen jetzt Schluss. Wir schließen den Podcast. Wir danken euch fürs Zuhören.
Alexander: Aber nur für dieses Jahr. Im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei.
Katja: Und da freuen wir uns auf euch, wenn ihr wieder mit dabei seid bei Germany 12 Points, der ESC Podcast. Wir machen im nächsten Jahr weiter, gehen jetzt in die Sommer- und in die Herbstpause und freuen uns auf 2026. Tschüss sagen, Alex und Katja.
Alexander: Bis dahin. Tschüss. Tschüss.
Jetzt reinhören
Der ESC-Podcast, der will, dass Deutschland wieder gewinnt.
