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Folge 16: Ex-Fragma Sängerin Damae: MADONNA war EIFERSÜCHTIG auf mich!!

Cover: Ex-Fragma-Sängerin Damae: Madonna war eifersüchtig auf mich
ESC-Podcast: Germany 12 Points!
Folge 16: Ex-Fragma Sängerin Damae: MADONNA war EIFERSÜCHTIG auf mich!!
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Folge 16 ist der zweite Teil unseres Küchen-Interviews mit Damae, der früheren Sängerin des Dance-Projekts Fragma („Toca’s Miracle“, „You Are Alive“). Diesmal geht es ums Geld: Kann man von der Musikindustrie leben, wer verdient wirklich, und was bleibt Künstlerinnen und Künstlern heute vom Streaming? Dazu erzählt Damae ihre verrücktesten Geschichten, von einem Auftritt mit dem damaligen Freund von Madonna auf Ibiza bis zu einer Live-Show im Libanon. Für alle, die vom ESC oder einer Castingshow träumen, ist das ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen.

Die wichtigsten Aussagen

Geld verdienen? Ja, aber nicht auf Dauer

Katja will es genau wissen: Kann man mit Musik reich werden? Damae hat gut verdient und viel von der Welt gesehen, sagt aber auch:

„Aber auf Dauer, um da wirklich von leben zu können, ist es schwierig. Auf jeden Fall.“

Damae, 2:16

Heute arbeitet sie als Immobilienmaklerin in Köln und tritt nur noch ausgewählt auf, etwa in Spanien oder den USA.

Die Produzenten verdienen mit

Ende der 90er flossen noch riesige Budgets, Katja erinnert sich an Musikvideos für eine Million D-Mark. Das große Geld landete laut Damae aber selten bei den Sängerinnen:

„Aber im Endeffekt gab es natürlich die Produzenten im Hintergrund, die Verträge gemacht haben und die auf jeden Fall an alle mitverdient haben und noch mehr.“

Damae, 4:09

Streaming: Millionen Plays, kaum Geld

Alex sieht die Streamingdienste als neue Mitverdiener, die durch den riesigen Wettbewerb die Preise drücken. Damae kennt die Abrechnungen ihrer eigenen Tracks:

„Also, dass man da ein paar Millionen Streams hat und ein paar hundert Euro verdient.“

Damae, 5:27

Trotzdem rät sie niemandem pauschal ab, denn der Antrieb sei ein anderer:

„Also, das Ding ist ja, wenn du Künstler bist oder Musiker bist, dann machst du das ja in erster Linie nicht des Geldes wegen, sondern weil du das einfach liebst.“

Damae, 5:56

Madonna war eifersüchtig

Die Geschichte aus dem Titel: Damae nahm um 2010 einen Song mit dem brasilianischen Model und DJ Jesus Luz auf, damals Madonnas Freund. Die Demo ging per Internet nach Brasilien, die Antwort machte den Madonna-Fan Damae sprachlos:

„Und dann kam halt nur zurück, we love it and Madonna loves it too.“

Damae, 7:52

Beim gemeinsamen Auftritt im Club Space auf Ibiza kam Madonna nicht. Nach Damaes Erzählung rief sie aber ständig an:

„Aber, und er ist alle zwei Minuten aufgestanden, weil die angerufen hat und total eifersüchtig war.“

Damae, 10:06

Damae betont, dass zwischen ihr und Jesus Luz nichts lief. Sie hatte, wie sie lachend sagt, eher Respekt vor Madonna.

Live-TV im Libanon

Ein Auftritt in Beirut entpuppte sich als Live-Sendung von „Star Academy“, einer Castingshow, die laut Damae ein Millionenpublikum in der Region erreichte. Ihr Wunsch nach natürlichem Make-up ging schief:

„Ich sah ungefähr 30 Jahre älter aus gefühlt und hatte so eine Riesen-Mähne, es war einfach Horror.“

Damae, 12:35

Unsere Einordnung

Für uns als ESC-Podcast ist diese Folge ein wichtiger Realitätscheck. Der Eurovision Song Contest ist für viele Acts die größte Bühne ihres Lebens, aber auch ein Platz im Finale garantiert keine Karriere, von der man leben kann. Wie Damae beschreibt, verdienen oft Produzenten, Labels und Plattformen mehr als die Stimme vorne auf der Bühne. Das betrifft auch Castingshow-Teilnehmer und Vorentscheid-Acts, die nach dem großen Auftritt schnell wieder vergessen sind. Wie Deutschlands Acts beim ESC abgeschnitten haben, zeigt unsere Übersicht der ESC-Platzierungen Deutschlands. Wie der Weg zum ESC über den Vorentscheid funktioniert, erklären wir unter ESC-Vorentscheid.

Zum Gast

Damae war die Frontfrau von Fragma. Mit ihrer Stimme wurde „You Are Alive“ 2001 ein Top-5-Hit in Großbritannien, für Damae bis heute ihr Lieblingssong und, wie sie sagt, ein Song für jede Hochzeit. Sie hat außerdem Solo-Projekte veröffentlicht und als Moderatorin gearbeitet. Teil 1 des Gesprächs mit dem ESC-Songwriting-Camp und der Entstehung von „Toca’s Miracle“ hörst du in Folge 15 mit Damae, alle Folgen mit ihr auf der Seite Damae im Interview.

Häufige Fragen zur Folge

Kann man als Sängerin von der Musik leben?
Laut Damae kann man gut verdienen, auf Dauer davon zu leben ist aber schwierig. Oft verdienen Produzenten und Labels mehr als die Sängerin.
Wie viel bringt Streaming Künstlern ein?
Wenig. Damae berichtet, dass ein paar Millionen Streams ihrer Tracks am Ende nur ein paar hundert Euro einbringen.

Die Folge auf YouTube

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Transkript der Folge

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Katja: Ja, Alex, für wen hast du jetzt eigentlich geklatscht? Ich denke mal für unseren Studiogast. Natürlich. Für unseren Studiogast. Wir sind ja bei mir in der Küche.

Damae: Alle so, hä? Und jetzt?

Katja: Ich meine, meine Radiozeit ist ja jetzt auch schon wie lange her? Ich weiß es nicht. 13 Jahre her und ich bin gefühlt immer noch im Studio. Wir sitzen hier bei mir in der Küche. Der liebe Alex und unser Stargast Damay. Damay. Dankeschön. Die Originalsängerin von Fragma, der größte Hit, You're Alive und Talkers Miracle. Vor allem in UK, also in Großbritannien. Ihr habt dort einen Nummer 1 Hit gehabt. Ihr werdet da immer noch gespielt bei BBC Radio 1, den größten Sender in Großbritannien. Lauft ihr immer noch hoch und runter. Hast du da noch Auftritte? Hast du weltweit noch Auftritte?

Damae: Ja, ich war jetzt tatsächlich vor einem Jahr. Vor drei Wochen in Sevilla, in Spanien, bin nächstes Wochenende in Valencia. Also die Spanier, die mögen mich anscheinend ganz gerne und buchen mich ganz gerne noch. Letztes Jahr war ich in Chicago. Ich habe eine Anfrage für Mexiko dieses Jahr. Ich bin nicht mehr jedes Wochenende unterwegs, aber dann sind das schon auch spannende Events.

Katja: Du hast ja mittlerweile auch einen ganz anderen Job, ne? Genau. Du bist Immobilienmaklerin? Mhm, richtig. Wann kam da so die Idee, jetzt gehe ich mal in Immobilien?

Damae: Also eigentlich bin ich damit groß geworden. Meine Mutter war Immobilienmaklerin. Mein Stiefvater ist Baustatikingenieur. Also ich bin mit dem Thema Immobilien groß geworden. Fand es schon immer mega spannend. Ich habe mit meiner Mutter immer mal zwischendurch ihr ausgeholfen vor einigen Jahren. Und dann vor ein paar Jahren habe ich gesagt, ich möchte das auch machen. Und ich bin bei einem total coolen Startup-Unternehmen in Köln, Immobilien 55. Und es ist ein total spannender Beruf. Macht mir unheimlich Spaß.

Katja: Aber du warst ja wahnsinnig lange in der Musikbranche. Für Fragma warst du wie lange Originalsängerin? Zwölf Jahre warst du da? Genau. Jetzt mal ganz ehrlich, Butter bei die Fische. Damei, kann man mit der Musikbranche Geld verdienen?

Damae: Also kann man. Habe ich damals auch getan.

Katja: Also richtig viel Geld verdienen? Ja. Wir haben dich jetzt hier im Podcast. Wir wollen es wissen.

Damae: Also bestimmt die Produzenten schon. Wenn du da als Sängerin in so einem Eck bist, dann hast du natürlich jetzt erstmal so am Anfang auch nicht so die besten Verträge. Trotzdem habe ich natürlich schon auch schönes Geld verdient. Ich konnte durch die Welt geschehen. Ja. Ich habe dann auch so eine Geschichte, Reisen, viele tolle Erlebnisse erleben dürfen, viele tolle Menschen erlebt, mega Auftritte gehabt und habe dann auch schönes Geld verdient. Aber auf Dauer, um da wirklich von leben zu können, ist es schwierig. Auf jeden Fall.

Katja: Du weißt ja, es gibt immer noch einen riesen Andrang bei diesen ganzen Castingshows. DSDS, The Voice, The Voice Kids und wie sie alle heißen. Würdest du, ganz ehrlich, würdest du deinem 20-jährigen Ich empfehlen, in die Musikbranche zu gehen? Ja, heutzutage. Würdest du echt empfehlen?

Damae: Ja, also es ist natürlich so, man kann es nicht mehr vergleichen. Ich habe, glaube ich, noch so die Zeit mitbekommen, wo man noch Geld verdienen konnte. Das ging dann aber auch drastisch runter.

Katja: Das war ja Ende der 90er Jahre. Da wurden auch noch die richtig teuren Musikvideos produziert. Ich habe mal einen Produzenten kennengelernt, so ein Eurodance-Egg, die auch sehr erfolgreich waren. Die haben gesagt, die haben für eine Million D-Mark ein Musikvideo produziert. Eine Million D-Mark.

Damae: Ja, das war damals so. Das war völlig verrückt. Bei der Emy auch. Die mussten das Geld noch verdienen. Die mussten das Geld noch rausbuttern, irgendwie am Ende des Jahres und haben einfach irgendwelche sinnlosen Musikvideos gedreht.

Katja: Sinnlos. Der hat mir erzählt, den hatte ich mal im Skiurlaub kennengelernt. Wir waren im gleichen Hotel. Der hat mir gesagt, die haben eine ganze Lagerhalle fürs Musikvideo wirklich gesprengt.

Damae: Ja, das war völlig irre.

Alexander: Das war ja auch die Zeit, in der das teuerste Musikvideo überhaupt gedreht worden ist, mit von Michael Jackson. Mit, ähm … Heal the World? War das Heal the World?

Damae: Ne, Black or White. Black or White war das doch. Black or White, stimmt. Genau.

Katja: Also die, die im Showbusiness beziehungsweise im Musikbusiness das Geld verdienen, das sind dann nicht die Sänger oder die Sängerinnen, sondern die Produzenten dahinter. Ja, genau. Jedenfalls im Dancebereich.

Damae: Genau, würde ich schon sagen. Also so die Sängerinnen, wie es auch bei uns letztendlich war, war natürlich toll. Das war eine tolle Chance. Aber im Endeffekt gab es natürlich die Produzenten im Hintergrund, die Verträge gemacht haben und die auf jeden Fall an alle mitverdient haben und noch mehr. Das war halt so. Das war. Man hat das damals natürlich auch. Ja, das haben wir natürlich auch gemacht und wollte dabei sein und es war auch toll. Aber klar, ich habe mich dann auch weiterentwickelt. Ich habe auch Solo-Projekte gemacht und eben auch, genau, bei Club Rotation Gast moderiert und nachher bei Onyx auch eine eigene Sendung gehabt.

Alexander: Man darf natürlich auch bei den Verdienern jetzt in der heutigen Zeit auch die Streamingdienste nicht vergessen. Die wollen ja jetzt auch mitverdienen. Ja, genau.

Katja: Ja, heute ist es ja für Künstler noch schwerer geworden, überhaupt Geld zu verdienen. Deswegen sind ja auch die Konzerttickets so teuer geworden, weil das quasi deren einzige Einnahmequelle ist. Genau. Viele denken, dass die über YouTube, wenn dann da mal eine Million Streams oder 500.000 Streams zusammenkommen, dass sie dann davon reich werden. Aber das ist ja tatsächlich gar nicht so. Überhaupt nicht, genau. Auch nicht über Spotify, weil da bleiben ja nur ein paar Cent hängen.

Damae: Genau, 0,008 oder so pro Stream.

Alexander: Ja, was die im Prinzip gemacht haben, die haben den Zugang, Musik zu produzieren, dann total vereinfacht und dadurch so einen enormen Wettbewerb geschaffen und konnten dann den Plattenfirmen und den Künstlern sagen, ihr seid doch froh, dass ihr überhaupt bei uns auf der Plattform seid. Genau. Wenn ihr euch nicht durchsetzt, dann kriegt ihr auch nichts. Ja.

Damae: Ja, es gibt halt schon einige, die sich jetzt dagegen auflehnen und da auch nicht mehr mitmachen. Das kann ich auch schon gut verstehen, weil es bleibt wirklich nichts hängen. Und es ist schon so, dass unsere Tracks, ob jetzt Fragma oder meine After-May-Tracks, die ich released habe, werden gestreamt. Und was da so am Ende rauskommt in der Abrechnung, das ist schon traurig. Also, dass man da ein paar Millionen Streams hat und ein paar hundert Euro verdient.

Wirklich? Ja.

Katja: Ich finde das schon hart. Also, wer heute ins Musikbusiness will, nicht ohne.

Damae: Also, das Ding ist ja, wenn du Künstler bist oder Musiker bist, dann machst du das ja in erster Linie nicht des Geldes wegen, sondern weil du das einfach liebst. Deine Intention ist ja, etwas zu erschaffen, was du selber toll findest, was hoffentlich andere auch gut finden.

Katja: Als vierfache Mutter gehst du eigentlich noch auf Festivals oder Raves oder so?

Damae: Ja, in Ibiza mit meinen Jungs. Ja, zusammen geht ihr? Ja, wir gehen zusammen. Und wir sind meistens so vier, fünf Wochen jeden Sommer in Ibiza. Und ja, dann gehe ich halt so vielleicht zwei-, dreimal mit.

Katja: Hast du da dann auch einen Live-Auftritt im Pascha oder so mal? Kommt das vor?

Damae: Also, ich hatte mit David Guetta im Pascha einen Auftritt bei den Closings. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Da war ich mit Tiago schwanger, hochschwanger. Das war eigentlich ganz cool. Im damaligen Space bin ich aufgetreten.

Alexander: Da hat der David Guetta mitbekommen. Ja. Ist er quasi mit David Guetta im Bauch aufgepasst.

Damae: Genau, das ist so. Also, das war auch ganz süß, weil die haben sich dann alle total um mich gekümmert. Ja. Und auch damals die Frau von David Guetta, Cathy Guetta, weil die sich auch Sorgen gemacht haben, weil der Laden war rappelvoll. Und die haben mich dann quasi unter ihre Fittiche genommen und haben mich so ein bisschen protected. Und eine super spannende Zeit, habe ich noch gar nicht erzählt, war, als ich dann meinen Auftritt im Space in Ibiza hatte mit dem ehemaligen Ex-Boyfriend, Toyboy von Madonna. Mit Juju Schlutz habe ich einen Song gemacht.

Und bin dann mit dem im Space aufgetreten. Das ist jetzt das High in Ibiza. Das war damals das Space, auch so ein legendärer Club. Ja, absolut. Und das war auch wahnsinnig toll. Ich bin heute noch mit ihm befreundet. Er ist ein Influencer in Brasilien und auch mit dem Team. Und wir haben auch vor ein paar Jahren nochmal einen Song zusammen gemacht.

Katja: Also, der Ex-Boyfriend von Madonna ist Musiker auch und Produzent. DJ. DJ. Genau. Und mit dem hast du zusammen Musik gemacht. Genau. Ich sag ja, Alex, in der letzten Folge, wir haben hier einen Superstar am Tisch sitzen, der May. Ja.

Damae: Der ist ja total verrückt, weil ich bin natürlich ein riesen Madonna-Fan, immer noch und auch schon seit meiner Kindheit. Und das war halt damals so, wir haben halt so eine Demo gemacht und haben das nach Brasilien geschickt. Also, es läuft dann halt alles natürlich dann übers Internet. Man trifft sich dann nicht in einem Studio, sondern ich habe den Gesang hier in Merbisch aufgenommen und wir haben es dann rübergeschickt. Und dann kam halt nur zurück, we love it and Madonna loves it too.

Und ich so, oh mein Gott. Oh mein Gott. Was? Madonna hat meine Stimme gehört. Ist nicht dein Ernst? Doch.

Katja: Da war der noch mit Madonna dann zusammen? Ja, genau. Das war so sexy.

Damae: Und das war auch so lustig, weil bei diesem Auftritt in Ibiza nachher und damals wurde er von der Presse halt wirklich gejagt und alle wollten ihn irgendwie sehen und so. Und da kam er irgendwie nachts mit Käppi und Hoodie irgendwie in den Club. Also, eigentlich relativ spät nach meinem Auftritt sind wir dann irgendwie noch feiern gegangen und ja, es war einfach super lustig. Und sie war total eifersüchtig. Madonna? Ja.

Katja: Madonna war auf dich eifersüchtig? Ja.

Damae: Wir müssen das nochmal wiederholen. Madonna. Die Madonna. Yes.

Katja: Der Welt-Superstar. Ja. War auf dich, Damei, eifersüchtig.

Damae: Ja, die kocht auch nur mit Wasser, Leute. Und sie braucht es nicht, weil ich hätte mich never, ever, ever, ever an ihn rangemacht, obwohl er wunderschön war. Ich meine, ey, das war einfach der Boyfriend von Madonna.

Katja: Jetzt muss ich den, wie heißt der? Also, Jejou Schloss. Lutz.

Damae: Also, wie Jesus.

Katja: Also, Jesus.

Damae: Jesus und dann Lutz. Jesus Lutz. Jesus Lutz. Der Jesus Lutz aus Rio.

Katja: Dieser Lockenkopf, den habe ich vom, den kenne ich vom Bild tatsächlich.

Damae: Der war auch mal hier in Düsseldorf. Da haben wir auch auf jeden Fall eine krasse Party gefeiert. Der hat mal hier in Düsseldorf aufgelegt und es sind alle ausgerastet und Presse war da. Also, das ist aber auch schon ein paar Jahre her.

Katja: Das ist ein, ja, wohlgebräunter junger Mann, wahrscheinlich auch groß, schön muskulös und hat so ein ganz markantes Gesicht, wuschelnden Lockenkopf, also er ist schon sehr attraktiv. Ja. Und Madonna war auf dich eifersüchtig? Yes. Hast du die mal selber kennengelernt?

Damae: Nein, ich habe es ja so gehofft, dass sie dann zu dem Auftritt in Ibiza kommt. Ich war so unfassbar aufgeregt, weil erstens Ibiza Space und ganz viel Presse und den Song zum ersten Mal performt und die ist leider nicht gekommen. Wir waren dann irgendwie mit den Veranstaltern vom Space irgendwie essen. Aber, und er ist alle zwei Minuten aufgestanden, weil die angerufen hat und total eifersüchtig war. Musste immer raus telefonieren. Das ist so krass.

Ich fasse es nicht. Ja. Ja.

Katja: Dein persönlicher Superstar ist eifersüchtig auf dich selber. Krass, oder? Der Weltstar schlechthin. Also, wusste sie gar nicht. Also, für Gen Z natürlich heute nicht mehr. Wer ist Madonna so? Ja. Genau, noch nie gehört. Irgendeine 60-Jährige, die noch mal 18 sein will, weil die hat sich ja so aufgepumpt mit allem. Ja.

Damae: Nein, Madonna ist die Popqueen überhaupt, also ein Superstar, wirklicher Superstar. Krass. Und die hat immer Trend gesetzt, die hat immer provoziert, die war schon megacool. Macht sie ja immer noch. Macht sie immer noch. Soll sie ihr gegönnt sein. Die hat doch immer noch irgendwie, jetzt immer noch einen 25-jährigen Typen und die zieht das konsequent durch.

Katja: Sie wird immer jünger und die Jungs bleiben auch genauso alt. Genau, ja. Ist ja auch ein Statement. Auf jeden Fall. So, jetzt will ich aber noch ein paar Storys hören. Was sind noch so krasse Storys?

Damae: Ja, also das war jetzt eine, siehste, das hätten wir fast vergessen, ne, und irgendwie. Ja, das Wichtigste. Das Wichtigste.

Katja: So komm, jetzt wollen wir mehr wissen. Oh Gott, oh Gott, Leute.

Damae: Also, es gibt so viele verrückte Storys, ich sag's grad, jetzt wenn's drauf ankommt. Ein paar Sachen sind auch nicht jugendfrei. Ich bin zum Beispiel auch im Libanon aufgetreten, in Beirut, bei Star Academy, das ist sowas wie DSDS. Ich dachte, das ist irgendwie ein Clubauftritt oder so. Und dann ging's irgendwie zum Soundcheck und dann hieß es so, ja, nee, das ist eine Live-Sendung irgendwie und das ist hier so die größte Live-Sendung ever, die wird über

die ganzen Emirate irgendwie ausgestrahlt mit, weiß ich nicht, fünf Millionen Zuschauern oder so. Ich so, what? Krank. Und ich hab dann mit zwei Contestants zwei Songs von mir gesungen, Miracle und Memory. Und das Geiste war, als ich dann gesagt hab, ich möchte bitte ein natürliches Make-up. Kannst du dir vielleicht vorstellen.

Katja: Doch, im Libanon, die sind doch immer so zugegleist. Voll krass.

Damae: Und ich hab echt gesagt, ich so, oh Gott, ich will auf gar keinen Fall irgendwie so mega krass zugekleistert aussehen. Und dann haben die so an mir rumgefuchtelt, irgendwie so vier Leute an den Haaren und irgendeiner hat mich geschminkt. Ich hatte auch irgendwie gar keinen Spiegel und so. Und dann so zwei Minuten vor der Live-Sendung waren die dann fertig und ich guck so in den Spiegel und ich so, oh mein Gott, wer ist das? Ja, ich wollt grad sagen.

Ich sah so scheiße aus. Ich sah ungefähr 30 Jahre älter aus gefühlt und hatte so eine Riesen-Mähne, es war einfach Horror. Es war so Horror, aber es war einfach keine Zeit, mir irgendwas zu retten und ja, und dann musste ich da irgendwie durch, ne? Aber witzig.

Katja: Wer war denn so der größte Star, den du kennengelernt hast?

Damae: Ach so, Moment, das hab ich ja ganz vergessen. Prinz Albert von Monaco. Da war doch auch was. Da war's was zu neulich. Also da war, nein, nein, nein, also so war's nicht.

Katja: Du musst das nicht leugnen damit.

Damae: Was war denn da nochmal? Was war eigentlich mit Jesus? Was war denn da nochmal?

Katja: Mit, mit hier in Madonnas Lava und da gar nichts. Nein, gar nichts. Ehrlich.

Damae: Boah, ich hatte echt Schiss vor Madonna. Also ich glaube.

Katja: Hast du Angst, dass die bei dir vorbeikommt und dir eins über die Rübe zieht? Voll. Voll.

Damae: Weil die so durchtrainiert war? Ja, ja, ja. Also ich hab, er war total nett, total happy und dankbar, dass er, dass er mit uns den Song machen konnte und ganz süß und so, aber. Welcher Song war denn das? What Do You Want. Okay. Wie geht der? Kannst du den ansingen? What do you want? What do you need? What do you want? Get myself in trouble and I don't know the lyrics anymore. Ich habe so viele Songs schon released und aufgenommen und das sind natürlich einfach,

der Titel ist von 2010. Okay. Also ich habe jetzt auch nicht mehr so oft an ihn gedacht und ich performe ihn auch nicht mehr.

Katja: Aber du wolltest uns noch mit Prinz Albert die Story erzählen. Ja. Ja, jetzt lenkt nicht ab.

Damae: Also, Prinz Albert. Also, ich bin mal eingeladen worden von einer Cousine des Königshauses zu einem Ball in Monaco. Ball de l'été hieß der, das war der Ball der Schönreichen und Jungen. Irgendwie hat mich die Cousine wohl bei einem Auftritt in Malta gesehen. Das war so ein großes MTV-Festival.

Katja: Die Cousine von Prinz Albert. Ja, genau.

Damae: Hat mich in Malta bei einem, bei einer Show gesehen und hat mir dann auch wirklich so eine Einladung geschickt mit so, mit diesem Emblem und diesem ganzen Schnörkel vom Königshaus und so. Und meine Agentur damals, die Agentur hat mir damals gesagt, ja, ich brauch so irgendwie so eine Einladung aus Monaco. Ich so, was? Wie? Dann bin ich natürlich der Einladung gefolgt und bin dahin geflogen. Es gingen drei Tage, das war ein total krasser Ball und Empfang und im Sporting Club und

es waren damals viele Stars dabei, viele Schauspieler, Prinz Albert natürlich, den ich kennengelernt hab. Mich hat damals Sat. 1 begleitet, dann auch zwei Tage, witzigerweise, aber es ist nichts gelaufen. Ich war völlig geschockt, wie es einfach echt ganz viele Frauen probiert haben. Wir waren nachher in so einem ganz exklusiven Club, der heißt Jimmy's in Monaco. Wir saßen dann da und haben uns das Dilemma angeguckt. Es war fürchterlich. Es waren ganz viele Frauen, die ihn angegraben haben, also die ihn nicht nur angegraben haben,

sondern auch ganz krass angefasst haben und ihn und wir haben nur gedacht, oh mein Gott, geht doch nicht, das ist doch ein Prinz und so. Ja, und am nächsten Morgen im Hafen haben wir dann eine von denen mit ihm gesehen und so ging das halt da ab, ne.

Katja: War der da schon verheiratet? Nee, nee, nee. Das war schon lange her.

Damae: Das war 2004 oder so. Oh, okay. Also vor der Hochzeit noch. Die wilden Zeiten. Der hatte die Auswahl, aber … Und der hatte zu tun die Nacht. Der hatte zu tun, definitiv. Das kann ich bezeugen. Das war schon ein wilder, wilder Typ.

Alexander: So Katja, jetzt müssen wir auch echt mal auf die Zeit gucken. Aber eine Frage hätte ich noch an dich, der May. Welcher deiner Songs gehört auf jede Hochzeit?

Damae: Also ich würde sagen auf jeden Fall You Are Alive. Der Song hat einfach so eine positive Message und war einer meiner größten Hits und den liebe ich auch heute noch. Ist das dein Lieblingssong? Ja, eigentlich schon. Ja, der hat auch eine tolle Bedeutung und ein schönes Video und ich mag ihn einfach unheimlich gerne.

Katja: Oh, das geht mir jetzt schon richtig zu Herzen, obwohl wir den noch gar nicht uns richtig angeschaut haben. Das machen wir jetzt gleich im Anschluss und Alex und ich, wir verabschieden uns jetzt von dir da, May. Schön, dass du uns besucht hast. Hier im Studio wollen wir dich sehen. Ja, das wollte ich jetzt schon wieder sagen. Bei mir zuhause in der Küche. Im Küchenstudio. Abgehängt mit Bettdecke, mit Jacke, Wäscheständer. Riesen Teddybär. Ja, Riesen Teddybär, um den Schall einfach ein bisschen zu reduzieren hier von den Küchenmöbeln.

Dankeschön, dass du uns besucht hast. Sehr gerne. Es war super, super schön. Danke, dass ihr uns zugehört habt, die zwei Folgen. Vielen Dank. An euch da draußen und wir freuen uns natürlich auch auf die nächste Folge. Und ich würde jetzt sagen, wir steigen jetzt einfach mit diesem Song aus und verabschieden uns. You Are Alive. Okay. Und dann, May.

Damae: On your own, and though you feel alone, you are alive. And don't you know, it's just another day. All alone, and though you feel alone, you are alive. And don't you know, it's just another day.

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