ESC 2026 in Wien: Dara gewinnt mit „Bangaranga“ für Bulgarien

ESC 2026 in Wien: Dara gewinnt mit „Bangaranga“ und 516 Punkten den ersten Titel für Bulgarien. Alle Platzierungen des Finales, Deutschland auf Platz 23.

Aktualisiert am 4 Min. Lesezeit

Fünf Performer auf roten Stühlen vor einer Holzwand mit Uhr, Bühnenshow von Dara beim ESC-Finale 2026
Foto: Granada, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Den ESC 2026 gewann Bulgarien: Dara holte am 16. Mai 2026 in Wien mit „Bangaranga“ 516 Punkte. Es war der erste Sieg Bulgariens, und Dara gewann Jury- und Publikumswertung. Zweiter wurde Noam Bettan mit „Michelle“ für Israel, Dritte Alexandra Căpitănescu mit „Choke Me“ für Rumänien. Deutschland kam mit Sarah Engels und „Fire“ auf Platz 23.

ESC 2026 auf einen Blick

  • Sieger: Dara (Bulgarien)
  • Song: „Bangaranga“, geschrieben von Dara mit Anne Judith Wik, Cristian Tarcea und Dimitris Kontopoulos
  • Punkte: 516 (204 von den Jurys, 312 vom Publikum)
  • Austragungsort: Wiener Stadthalle, Wien, Österreich
  • Datum: Halbfinale am 12. und 14. Mai, Finale am 16. Mai 2026
  • Moderation: Victoria Swarovski und Michael Ostrowski, Green Room: Emily Busvine
  • Teilnehmer: 35 Länder, 25 Beiträge im Finale
  • Deutschland: Sarah Engels mit „Fire“, Platz 23 mit 12 Punkten (Deutschland beim ESC 2026)

Die komplette Rangliste des ESC 2026

Hier sind alle Platzierungen des Finales mit Jury- und Publikumspunkten, darunter die Länder, die im Halbfinale ausgeschieden sind. Deutschland ist fett markiert.

Endergebnis des ESC 2026 in Wien, Finale am 16. Mai 2026 – Quellen: en- und de-Wikipedia, abgeglichen; Stand 14. Oktober 2026
PlatzLandInterpretSongPunkteJuryPublikum
1BulgarienDara„Bangaranga“516204312
2IsraelNoam Bettan„Michelle“343123220
3RumänienAlexandra Căpitănescu„Choke Me“29664232
4AustralienDelta Goodrem„Eclipse“287165122
5ItalienSal Da Vinci„Per sempre sì“281134147
6FinnlandLinda Lampenius and Pete Parkkonen„Liekinheitin“279141138
7DänemarkSøren Torpegaard Lund„Før vi går hjem“24316578
8MoldauSatoshi„Viva, Moldova!“22643183
9UkraineLeléka„Ridnym“22154167
10GriechenlandAkylas„Ferto“22073147
11FrankreichMonroe„Regarde!“15814414
12PolenAlicja„Pray“15013317
13AlbanienAlis„Nân“1456085
14NorwegenJonas Lovv„Ya Ya Ya“13411519
15KroatienLelek„Andromeda“1245371
16TschechienDaniel Zizka„Crossroads“1131049
17SerbienLavina„Kraj mene“903852
18MaltaAidan„Bella“89818
19ZypernAntigoni„Jalla“754134
20SchwedenFelicia„My System“513516
21BelgienEssyla„Dancing on the Ice“36360
22LitauenLion Ceccah„Sólo quiero más“221012
23DeutschlandSarah Engels„Fire“12120
24ÖsterreichCosmó„Tanzschein“615
25Vereinigtes KönigreichLook Mum No Computer„Eins, Zwei, Drei“110

Im Halbfinale ausgeschieden (10 Beiträge)

ESC 2026: nicht für das Finale qualifizierte Beiträge mit Platz und Punkten im Halbfinale – Quellen: en- und de-Wikipedia, abgeglichen; Stand 14. Oktober 2026
HalbfinalePlatzLandInterpretSongPunkte
Halbfinale 111EstlandVanilla Ninja„Too Epic to Be True“79
Halbfinale 112PortugalBandidos do Cante„Rosa“74
Halbfinale 113MontenegroTamara Živković„Nova zora“71
Halbfinale 114San MarinoSenhit„Superstar“41
Halbfinale 115GeorgienBzikebi„On Replay“5
Halbfinale 211SchweizVeronica Fusaro„Alice“108
Halbfinale 212LuxemburgEva Marija„Mother Nature“60
Halbfinale 213LettlandAtvara„Ēnā“49
Halbfinale 214ArmenienSimón„Paloma Rumba“49
Halbfinale 215AserbaidschanJiva„Just Go“2

So lief das Finale des ESC 2026 in Wien

Nach dem Sieg von JJ war Wien zum dritten Mal Gastgeber, nach 1967 und 2015. Der 70. Eurovision Song Contest lief mit Halbfinalen am 12. und 14. Mai und dem Finale am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle, moderiert von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.

Überschattet wurde das Jubiläum vom Streit um Israels Teilnahme. Weil die EBU Israel zuließ, boykottierten Irland, Island, die Niederlande, Slowenien und Spanien den Wettbewerb. Mit 35 Ländern waren so wenige dabei wie nie seit Einführung der Halbfinale 2004. Bulgarien, Moldau und Rumänien kehrten zurück. Weil mit Spanien ein Land der Big Five fehlte, standen im Finale nur 25 statt 26 Beiträge. Aus Protest gab Nemo, Sieger von 2024, die Trophäe an die EBU zurück.

Auch die Regeln änderten sich. Die Jurys wurden von fünf auf sieben Mitglieder vergrößert, zwei davon mussten zwischen 18 und 25 Jahre alt sein.

Musikalisch feierte der ESC seinen 70. Geburtstag: Vicky Leandros eröffnete das erste Halbfinale mit „L'amour est bleu“, ihrem Beitrag für Luxemburg beim ESC 1967 in Wien. Im Finale sangen frühere Teilnehmer wie Max Mutzke, Lordi, Alexander Rybak und Ruslana ein Medley aus ESC-Klassikern.

Der Siegersong: „Bangaranga“

„Bangaranga“ hat Dara mit Anne Judith Wik, Cristian Tarcea und Dimitris Kontopoulos geschrieben. Der Song gewann beide Wertungen: 204 Punkte von den Jurys, 312 vom Publikum. Das hatte zuletzt Portugal 2017 geschafft. Für Bulgarien war es der erste ESC-Sieg überhaupt.

Unsere Einschätzung: Wer Jury und Publikum gleichzeitig gewinnt, hat beim ESC alles richtig gemacht. Der Auftritt setzte auf eine durchchoreografierte Show mit Tänzern, und der Song blieb sofort hängen. Das sind zwei der Faktoren, die wir bei Siegern immer wieder sehen, nachzulesen auf Wie gewinnt man den ESC?.

Dara in schwarzer Federstola reckt die gläserne Siegertrophäe über den Kopf, ESC 2026 in Wien
Dara mit der Siegertrophäe nach dem Finale des ESC 2026 in WienFoto: Tobias Kleinlercher / Wikipedia, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
YouTube · Eurovision Song ContestDara – „Bangaranga“ (ESC 2026)

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Der Siegerauftritt beim ESC 2026, offizielles Video der EBU.

Deutschland beim ESC 2026

Sarah Engels sang „Fire“ und wurde 23. von 25. Ihre 12 Punkte kamen alle von den Jurys, aus dem Televoting gab es keinen Punkt. Gastgeber Österreich landete mit Cosmó direkt dahinter. Mehr zu Vorentscheid und Auftritt auf Deutschland beim ESC 2026 und über die Sängerin auf Sarah Engels.

Vorher und nachher

Davor gewann JJ in Basel: ESC 2025. Als Siegerland richtet Bulgarien den nächsten Wettbewerb aus, im Mai 2027 in Burgas. Alles, was bisher dazu feststeht, sammeln wir auf ESC 2027. Alle Siegerinnen und Sieger seit 1956 stehen in der ESC-Gewinnerliste.

Häufige Fragen

Wer hat den ESC 2026 gewonnen?
Dara für Bulgarien mit „Bangaranga“. Sie holte 516 Punkte und gewann sowohl die Jurywertung (204) als auch das Televoting (312). Es war der erste ESC-Sieg Bulgariens.
Wann war das Finale des ESC 2026?
Am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle. Die Halbfinale liefen am 12. und 14. Mai 2026.
Welchen Platz belegte Deutschland beim ESC 2026?
Platz 23 von 25. Sarah Engels bekam mit „Fire“ 12 Punkte, alle von den Jurys.

Quellen

  1. en.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2026
  2. de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2026
  3. eurovisionworld.com/eurovision/2026
  4. en.wikipedia.org/wiki/Bangaranga
  5. eurovision.com/stories/who-is-dara-intro-to-vienna-2026-eurovision-winner/

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